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Höfen Zwei Mörder wurden in Neuenbürg enthauptet

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Aufmerksam folgten die Zuhörer den Ausführungen von Fritz Barth über den Mord von 1636 in Calmbach. Foto: Schabert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hans Schabert Kreis Calw. Auch in Höfen blieb es dabei: Traditionell stehen bei den Mitgliederversammlungen des Kreisgeschichtsvereins Calw nicht nur Regularien und Zukunftsplanungen auf dem Programm. Die 70 Besucher aus dem ganzen "Altkreis Calw" erfuhren in sechs Kurzvorträgen auch Neues aus der heimatgeschichtlichen Forschung.

Mit der Besetzung Deutschlands und des Kreises Calw 1945 befasste sich Otto Großmann in seinem Kurzvortrag. Erst 1990 mit der Wiedervereinigung hätten die Besatzungsmächte auf ihre Vorbehaltsrechte verzichtet, und dies sei Voraussetzung dazu überhaupt gewesen, war das Resümee seiner Schilderungen. Auch den Grenzverkehr im nördlichen Schwarzwald zwischen den verschiedenen Besatzungszonen schilderte er in Wort und Bild.

Wie in Mittelalter und früher Neuzeit Streitigkeiten, meist ums Weiderecht, entstanden und ausgetragen wurden, legte Dietmar Waidelich anhand von urkundlich nachgewiesenen Fällen herrschaftlicher Gewaltanwendung im Oberen Nagoldtal dar.

Klaus Pichler ging im Zusammenhang mit der Kirchengeschichte von Zavelstein auf deren Ursprünge in der vor mehr als 1200 Jahren entstandenen Kentheimer Kirche ein, die dem fränkischen Heiligen St. Candidus gewidmet ist; Stationen aus dessen Leben zeigen die dortigen Fresken aus dem frühen 15. Jahrhundert.

Für Hansmartin Ungericht reicht die Besiedelung der Höhen des nördlichen Schwarzwaldes wesentlich weiter zurück, als die Heimatgeschichte mit der Erstbesiedelung aus dem Gäu heraus meist annimmt. Am Beispiel Ebershardt und im Zusammenhang mit dem Wald Grashardt lässt sich dies nach seinem Urteil an Flurbezeichnungen nachweisen. Lange vor dem 10. Jahrhundert sei hier kein Urwald gewesen, sondern es hätten weit verstreute Hofgemeinschaften bestanden, die später zu Familienhöfen zusammengefasst wurden.

Thema von Kurt Neuweiler waren gleichermaßen die bauliche Hinterlassenschaft von Carl Commerell in Form der schlossartigen Villa in Höfen, sein Erfolg als Chef von Krauth & Co. mit 300 Mitarbeitern wie seine Nachkommenschaft. Darunter war auch der 1868 geborene, nichteheliche Sohn Karl Knöller; dieser war Lehrer, Komponist, Dichter und Wohltäter und wurde Ehrenbürger Mühlackers.

Des Geldes wegen einen Soldaten umgebracht hat 1636 der Calmbacher Jakob Bodamer mit seinen Komplizen Rau und Jung, wie Fritz Barth berichtete. Die beiden Mittäter wurden in Neuenbürg enthauptet, Bodamer konnte aus dem Gefängnis fliehen und dem entgehen.

 
 

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