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Höfen Gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse

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Der Geschäftsführer von Schneeberger, Hans-Hermann Rahlmeyer (Zweiter von links), erklärte Saskia Esken die Produktpalette seiner Firma. Foto: SPD Foto: Schwarzwälder-Bote

Höfen. Als Zwischenetappe auf ihrer derzeitigen Wahlkreiswanderung steuerte die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken die Firma Scheeberger in Höfen an. Seit 50 Jahren ist das mittelständische Unternehmen mit Schweizer Mutter in Höfen ansässig.

Mit innovativen Ideen wie der Verbindung von mechanischer Linearführung und elektronischem Messsystem hat sich die Schneeberger AG eine Nische auf dem Weltmarkt erarbeitet, mit dem Monorail ist sie sogar Weltmarktführer. Fast 70 Prozent der Produktion gehen in den Export. Die Abgeordnete zeigt sich erfreut über die Entwicklung des Unternehmens. So haben sich seit dem Jahr 2000 Umsatz und Zahl der Mitarbeiter verdreifacht.

Planungssicherheit verlangt

Weil der investive Bereich starken konjunkturellen Schwankungen unterliege, bezeichnete Geschäftsführer Hans-Hermann Rahlmeyer die Flexibilisierung des Arbeitsmarkts durch Leiharbeit, Befristung und geringfügiger Beschäftigung als unerlässlich für sein Unternehmen. Esken sieht das eher kritisch. Sie machte deutlich, welche gesellschaftlichen Auswirkungen diese prekären Beschäftigungsformen haben. "Wer immer wieder nur befristet beschäftigt wird, hat doch keine Planungssicherheit für sein Leben. Wer gründet denn eine Familie, engagiert sich im Vorstand eines Vereins oder im kommunalpolitischen Ehrenamt, ohne zu wissen, wo und wovon er im nächsten Jahr lebt?" gab die Abgeordnete zu bedenken. Die SPD will die grundlose Befristung deshalb abschaffen und Leiharbeiter der Stammbelegschaft rechtlich und im Entgelt gleichstellen, heißt es in einer Pressemitteilung der Abgeordneten. Im Übrigen, so Esken, sei die prekäre Beschäftigung angesichts des quasi leer gefegten Arbeitsmarkts ein zunehmend gefährliches Spiel.

Die Geschäftsleitung bestätigte, dass es immer schwerer werde, Arbeitskräfte und qualifizierte Fachkräfte zu finden. Insofern denke man auch bei Schneeberger darüber nach, Befristung und Leiharbeit zurückzufahren und mehr reguläre Beschäftigung anzustreben.

 
 

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