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Höfen Auch Höfen bekommt E-Ladesäule

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Eine E-Ladesäule wie hier auf dem Bild in Enzklösterle soll auch in Höfen errichtet werden. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Auf dem Parkplatz ihrer neuen Mehrzweckhalle lässt die Gemeinde Höfen eine Ladestation für Elektroautos einrichten und investiert darin rund 9600 Euro brutto. Den dazu notwendigen Beschluss fasste der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung im Kursaal mit einer Gegenstimme.

Höfen. Aus der Mitte des Gemeinderates war am 20. Juli die Anregung gekommen, eine Installationsmöglichkeit von E-Ladesäulen auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle prüfen zu lassen. Die Verwaltung folgte diesem Wunsch mit Anfragen bei drei Unternehmen, von denen zwei ein entsprechendes Angebot unterbreiteten. Unter Berücksichtigung des Preis-/Leistungsverhältnisses empfahl jetzt die Verwaltung, den Auftrag den Firmen Netze BW und deer GmbH (Calw) zum Aufbau einer Ladesäule TYP Smart T mit zwei Ladepanels und einer Leistung von je 22 kW mit Ökostrombelieferung zu erteilen.

Die Gesamtkosten für das Erstellen des Netzanschlusses, die Ladesäule, die Systemeinbindung und das Ladesäulen-Fundamentset belaufen sich auf 12 620 Euro netto, wobei den Ausführungen von Bürgermeister Heiko Stieringer zufolge das Fundamentset mit seinen Kosten von 300 Euro netto auch von Mitarbeitern des Bauhofs hergestellt werden könnte. Leerrohre zu den vorgesehenen Parkplätzen wurden schon verlegt. Im Rahmen seines Programms "Charge@BW" fördert das Land Baden-Württemberg die Ladeinfrastruktur und damit die Errichtung von E-Ladesäulen in einer Höhe von bis zu 40 Prozent der Bruttokosten, maximal jedoch mit 2500 Euro je Ladepunkt und damit mit insgesamt 5000 Euro. Womit die Effektivkosten für die Gemeinde Höfen bei rund 9 600 Euro brutto liegen werden.

Während die Gemeinderäte Hartmut Koch und Martin Kappler das Projekt begrüßten, äußerte sich Gemeinderat Valentin Gramlich wegen der angespannten Finanzlage der Gemeinde dazu skeptisch. Bürgermeister Heiko Stieringer sah in der E-Ladesäule einen Mehrwert für Höfen und dabei insbesondere auch ein gutes Angebot sowohl für Besucher des Campingplatzes Quellgrund als auch für solche von künftigen Veranstaltungen in der neuen Mehrzweckhalle.

Viele Bewerbungen

Vor einigen Wochen hatte die Gemeinde die Stellen eines technischen Hausmeisters für die neue Mehrzweckhalle und eines Fachangestellten für Bäderbetriebe für das Höfener Freibad ausgeschrieben. Bürgermeister Heiko Stieringer zufolge sind für die Hausmeisterstelle 17 Bewerbungen eingegangen. Für die Stelle im Freibad war es nur eine einzige. Über die Bewerbungen werde der Gemeinderat bei einer nicht öffentlichen Sondersitzung am 19. Oktober entscheiden.

Wie der Bürgermeister weiter mitteilte, hat der Gemeinderat bei einer nicht öffentlichen Sondersitzung am 28. September der Freigabe von bis zu 73 500 Euro für die Baulandentwicklung "Am Hengstberg" zugestimmt. Verwendet wird dieser Betrag zur Erstellung einer für die Gemeinde plausiblen Wirtschaftlichkeitsberechnung für die Planung der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg. Beschlossen wurden damit vorab Aufträge zur Vermessung des Geländes als Planungsgrundlage, für Baugrundgutachten, Kampfmittel-Luftbildauswertungen und optionale Planungsleistungen zu Verkehrsanlagen, zur Entwässerung und zur Wasserversorgung.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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