Reinhold Weißer hat eine Infotafel am Ufer des Hochmössinger Weihers angebracht. Foto: Jaud

Rat: Einiges auf Hochmössinger Agenda

Oberndorf-Hochmössingen. Unter anderem um den Friedhof ging es in der Hochmössinger Ortschaftsratsitzung. Ein Bürger bemängelte, dass nicht alle Rasengräberreihen einen direkten Zugang vom geteerten Weg aus haben. Dadurch sei der barrierefreie Zugang nicht möglich. Er beantragte, Teile der Hecke zu entfernen. Der Ortschaftsrat will sich das vor Ort anschauen.

Bei der Diskussion zur Änderung der Hauptsatzung der Stadt Oberndorf entschied sich der Ortschaftrat mehrheitlich dafür, den Wunsch nach mehr Zuständigkeiten für die Ortschaftsräte an den Gemeinderat heranzutragen. So soll die Zuständigkeit für die Veräußerung von Wohnbaugrundstücken mit bis zu 1000 Quadratmetern an die Ortschaftsräte übertragen werden und die Ortschaftsverfassung in der Hauptsatzung ohne zeitliche Begrenzung verankert werden.

Ortsvorsteherin Sabine Jaud informierte darüber, dass mit Blick auf das Personenbeförderungsgesetz eine weitere Bushaltestelle in Hochmössingen (Ignaz-Rohr-Straße) bis zum 31. Dezember 2023 barrierefrei umzubauen ist.

Laut Bevölkerungsfortschreibung hat Oberndorf (Ende Juni 2021) 14 334 Einwohner, 30 mehr als drei Monate zuvor. Bei einer mobilen Geschwindigkeitsüberwachung am 16. Juli auf Höhe der Ignaz-Rohr-Straße 63 fuhren laut Jaud von 413 Fahrzeugen sechs zu schnell.

Bekannt gegeben wurde zudem, dass die Hochwasserschutzmaßnahmen am Hochmössinger Weiher weitestgehend fertig sind. Eine Infotafel wurde im Zuge der Förderung als Begegnungsstätte durch die Biesenberger-Stiftung von Reinhold Weißer angebracht.

Thilo Braitsch wollte wissen, ob die Sanierung des Kriegerdenkmals abgeschlossen sei. Jaud will Rücksprache mit der ausführenden Firma Roth halten.

Braitsch erkundigte sich auch nach dem Stand der Planung der Narrenzunft bezüglich eines Narrenheimes. Laut Jaud konnte bereits ein erster Entwurf dafür angeschaut werden.