Unter der denkmalgeschützten „Sonnenbrücke“ in Straßberg soll Geröll ausgebaggert werden. Foto: Horst Schweizer

Im Sinne des Hochwasserschutzes wird das Geröll unter den Straßberger Brücken regelmäßig ausgebaggert.

In regelmäßigen Abständen lässt die Gemeinde abwechselnd das Geröll unter ihren Brücken über die Schmeie ausbaggern, um dem Hochwasserschutz Rechnung zu tragen.

 

Ausschlaggebend war das größere Hochwasserereignis im Jahr 2013. Mit der Maßnahme soll die Wasserdurchlaufmenge konstant hochgehalten werden.

Größter Gefahrenschwerpunkt in Straßberg ist die „Sonnenbrücke“

2025 ist die denkmalgeschützte „Sonnenbrücke“ – durch ihre Rundbögen als zentrales Element die größte Gefahrenstelle entlang der Schmeie – und die Brücke „Hirtengasse“ an der Reihe. Die geschätzten Kosten von 30 000 Euro erschienen dem Gemeinderat sehr hoch.

Dieser Betrag fällt laut Ingenieur Peter Czerwenka an, wenn belastetes Material dabei sein sollte. „Wir haben vielfach teerhaltige Materialien oder Kohlenwasserstoffe aus Altlasten, die einmal von der Schmiecha kamen“, waren seine Feststellungen der vergangenen Jahre.

Das Material muss untersucht und eventuell entsorgt werden

Trete der Fall wieder ein, müsse alles Material untersucht und entsprechend entsorgt werden. Die Arbeiten sollen beschränkt ausgeschrieben werden.