Die vorbereitenden Arbeiten für die Maßnahme zum Schutz vor einem „hundertjährlichen“ Hochwasser sind weit gediehen.
Zwei „Baustellen“ – nicht unbedingt in wörtlichem Sinne – zwei Lösungen: Am Neckar geht’s rund.
Wie Ruth Hunds in der jüngsten Sitzung des Technischen Ausschusses anmerkte, wirkten die Grünanlagen bei den Einkaufsmärkten in der Neckarstraße nicht allzu einladend.
„Regelrechte Müllhalden“ hat sie dort ausgemacht und hätte gerne, wissend, dass die Eigentümer beziehungsweise Betreiber zuständig sind, dass die Stadt da irgendwie aktiv wird. Die Stadt wird das tatsächlich in Form eines Schreibens, das auf den Missstand aufmerksam macht, tun.
Fit für großes Hochwasser
Weitgehend Vollzug kann die Stadt ein paar Hundert Meter weiter südlich melden. Dort sind die Maßnahmen zum Hochwasserschutz großes Thema. Der Neckardamm auf der linken, der westlichen Seite muss für ein so genanntes „hundertjährliches“ Hochwasser fit gemacht werden. Weil man sich für eine herkömmliche Methode entschieden hat, müssen die Großbäume auf der Dammkrone fallen.
„Maßnahmen passgenau“
Eine Initiative hatte das verhindern wollen und viel Rückenwind für einen Einwohnerantrag erhalten, der dann auch beraten wurde. Beschlossen hat man, was die Bäume anlangt, dann dennoch das Verfahren, das die Fällung voraussetzt.
Kleiner Aufschub?
Da wird im Wesentlichen auch kaum noch nachgekartet. Die Frage ist allerdings, wann die Bäume fallen müssen. Denn wenn nicht irgendwann im Sommer Baubeginn ist, könnte man sie ja bis in den Herbst stehen lassen und in der nächsten Vegetationspause fällen, meint Wolfgang Hauser.
Dass die ersten schon gefallen sind – aktuell stehen auf dem Abschnitt zwischen den Neckarbrücken Werkstraße und Rosenfelder Straße kaum mehr ein halbes Dutzend –, deutet darauf hin, dass es vielleicht doch früher losgehen könnte: „Wir leiten die vorbereitenden Maßnahmen passgenau ein“, erklärt Bürgermeister Matthias Winter dem Ausschuss hierzu.
Bäume im oberen Abschnitt stehen noch
Die fraglichen Bäume neckaraufwärts zwischen der Brücke Werkstraße und der Holzbrücke am Stadion sind am Freitagvormittag noch unangetastet. Dafür hat man an der Austraße die Bäume, die für die Maßnahme des Landes fallen müssen, bereits vor Monaten entfernt. Was dort noch steht, wird aufwendig umgesetzt.