Im Falle des Heimbachs muss die Gemeinde Fluorn-Winzeln selber tätig werden.Archiv- Foto: Moosmann

Katastrophenschutz: Hochwassergefahr im Gemeinderat thematisiert

Fluorn-Winzeln (js). Unter dem Eindruck der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Teilen Deutschlands wurde das Thema auch in der letzten Fluorn-Winzelner Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause thematisiert. Bürgermeister Bernhard Tjaden sprach im Namen der Gemeinde sein Mitgefühl für die betroffenen Menschen aus und rief zu Solidarität und Spendenbereitschaft auf.

Tjaden berichtete, dass der Landkreis über einen allgemeinen Katastrophenschutzplan verfüge und es einen Hochwasseralarmplan für den Landkreis Rottweil gebe. Dieser betreffe insbesondere die Flüsse Neckar, Kinzig und Glatt. Der Pegel der Flüsse im Landkreis werde untersucht, um gegebenenfalls die weiteren Schritte einzuleiten.

Im Falle des Heimbachs müsse die Gemeinde selber tätig werden. Im Notfall verfüge Fluorn-Winzeln über eine Sirene am Feuerwehrgerätehaus, mit der die Bevölkerung alarmiert werden könne.

Gemeinderätin Daniela Ruf wollte wissen, ob die Sirene (ähnlich wie in Rötenberg) einmal monatlich probeweise ertöne. Tjaden sagte, dass eine regelmäßige Sirenenprobe in Betracht zu ziehen wäre. Es sei wichtig, dass "auch bei uns" Maßnahmen gegen Hochwasser ergriffen werden, sagte der Bürgermeister.