Im Hochschwarzwald wurde ein Luchs gesichtet. Foto: dpa

Wildtier im Hochschwarzwald zugewandert. Fachleute erhoffen sich durch Peilsender neue Informationen.

Hochschwarzwald - Im Hochschwarzwald ist ein Luchs zugewandert. Im Winter hätten bereits Fährten im Schnee darauf hingedeutet, nun sei das Tier gefangen, untersucht und mit einem Peilsender versehen worden, teilte das Ministerium für den ländlichen Raum am Donnerstag mit. Anschließend sei der Luchs wieder in die Freiheit entlassen worden.

Das männliche Tier ist demnach vermutlich aus der Schweiz zugewandert. Es wurde bei einem erbeuteten Schaf gefangen.

Der Sender, den der Luchs trage, liefere wichtige Daten zu Wanderrouten und zum Lebensraum des Tieres, sagte Agrarminister Alexander Bonde (Grüne). „Diese Informationen, die das Luchsmonitoring unserer Fachleute zusammen mit den Verbänden sammelt, sind wichtige Grundlagen für zukünftige Entscheidungen.“

Dass der Luchs zugewandert ist, sei auch ein Zeichen dafür, dass der Wald im Südwesten für seltene Wildtiere wieder zur Heimat werde.

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