Heinz Sauerburger von PRO HFU (von links), Furtwangens Bürgermeister Florian Merz, Praktikantin Pia Vollmer, die wissenschaftliche Leitung Gesundheitskongress Kirsten Steinhausen, Hatem Saleh, Leiter des Gesundheitsamts Schwarzwald-Baar-Kreis und Meike Kreysing, Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar-Kreis laden zum 15. Gesundheitskongress an der HFU ein. Foto: Raphael Sickinger

Personalisierte Gesundheit im Fokus: Der 15. Gesundheitskongress in Furtwangen steht an und Experten zeigen, wie individuelle Medizin die Versorgung für alle verbessern kann.

Der 15. Gesundheitskongress an der Hochschule Furtwangen (HFU) steht bevor. Am 29. April steht das Thema „Gesundheit für alle! – erfolgreiche Strategien durch personalisierte Gesundheit“ im Mittelpunkt.

 

Die Hochschule Furtwangen, das Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar, die Stadt Furtwangen sowie die Fördergesellschaft der Hochschule Furtwangen PRO HFU laden nicht nur Fachpublikum sondern auch Studierende und interessierte Bürger ein.

Die Veranstaltung stellt die Möglichkeiten vor, die die personalisierte Medizin für Prävention, Diagnostik, Behandlung und Pflege eröffnet und geht zugleich der Frage nach, wie der Anspruch „Gesundheit für alle“ umgesetzt werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei ethische Aspekte, medizinische Ansätze, digitale Entwicklungen sowie Versorgungskonzepte, die gezielt auf verschiedene Zielgruppen abgestimmt sind.

Experten aus Hochschule, Klinik, öffentlichem Gesundheitsdienst und Praxis werden unterschiedliche Perspektiven auf personalisierte Gesundheit einbringen.

Ein zentrales Thema

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten die Veranstaltungspartner das Programm des diesjährigen Kongresses vor. „Gesundheit nimmt immer größeren Raum in unserem täglichen Leben ein“, sagt Bürgermeister Florian Merz. Furtwangen habe eine relativ hohe Altersstruktur, einer der Gründe, weshalb Gesundheit ein zentrales Thema sei. Als neuer Bürgermeister ist er erstmals in den Gesundheitskongress eingebunden, für ihn eine aufregende Angelegenheit: „Ich bin gespannt auf die ersten Vorträge“, betont Merz.

Das Gesundheitsnetzwerk Schwarzwald-Baar ist langjähriger Partner des Kongresses und bringt Akteure aus Versorgung, Pflege und Prävention zusammen. „Die Referenten können Fachleute vieles bieten“, sagt Meike Kreysing vom Gesundheitsnetzwerk. Auch Hatem Saleh, Leiter des Gesundheitsamts Schwarzwald-Baar-Kreis, hebt die Wichtigkeit des Kongresses hervor. „Versorgung muss von der öffentlichen Verwaltung mitgestaltet werden“, betont er.

Nach einer thematischen Einführung mit Grußworten aus Rektorat und Landratsamt erwartet die Kongressteilnehmer eine Keynote zum humanen Mikrobiom und seiner Bedeutung für die personalisierte Medizin von Professor Markus Egert von der HFU. Danach können die Teilnehmer zwischen verschiedenen Vorträgen und einem Workshop wählen.

Vielfältiges Programm

Die wissenschaftliche Leiterin des Gesundheitskongresses, Kirsten Steinhausen von der HFU, stellte ein spannendes Programm mit ihrem Organisationsteam zusammen. Behandelt werden unter anderem ethische Fragestellungen im Spannungsfeld zwischen Individualisierung und gesellschaftlicher Teilhabe, innovative Konzepte der personalisierten Diagnostik und Behandlung – beispielsweise in der Krebsmedizin oder der Endoprothetik –, digitale Entwicklungen im Gesundheitswesen, pflegerische Versorgungsansätze für komplexe Bedarfslagen sowie Themen rund um die Gesundheit von Frauen in den Wechseljahren.

Anmeldung und Programm

Übersicht
Eine Anmeldung für Interessenten ist online unter https://eveeno.com/gesundheitskongress möglich. Am 29. April findet der Gesundheitskongress statt, Einlass ist um 15.30 Uhr in Gebäude O, Luisenstraße 17 in Furtwangen. Das Programm des Kongress ist unter https://www.hs-furtwangen.de/veranstaltungen/gesundheitskongress einsehbar.