Für ihre Konzepte wurden Studierende mit dem VIP3000-Award ausgezeichnet. Foto: Hochschule

Studenten der Hochschule in Albstadt wurden jüngst für ihre entworfenen Konzepte ausgezeichnet.

Wie entsteht eine moderne Produktionsstätte – von der ersten Idee bis zum funktionierenden Ablauf? Mit dieser Frage haben sich Studierende des Masterstudiengangs Life Science Engineering an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen beschäftigt. Für ihre Konzepte wurden die besten Teams nun mit dem VIP3000-Award ausgezeichnet.

 

Die Studierenden entwickelten in Dreierteams Konzepte zur Fabrikplanung. Ziel war es, Produktionsstätten nicht nur technisch schlüssig zu entwerfen, sondern die Lösungen auch aus Sicht potenzieller Auftraggeber nachvollziehbar darzustellen, so die Hochschule in ihrer Mitteilung. Im Fokus standen dabei ein effizientes Fabriklayout und ein reibungsloser Materialfluss.

Eine feste Investitionsobergrenze gab es nicht – gefragt waren realistische, durchdachte und zukunftsfähige Konzepte. Ihre Ergebnisse präsentierten die Teams kürzlich vor einer Fachjury. Insgesamt wurden fünf unterschiedliche Projekte bearbeitet, darunter die Planung einer Produktionsstätte für pharmazeutische Kontrastmittel, eine Tablettenfabrik, eine Anlage zur Herstellung von RTU-Puffern, eine aseptische Abfüll- und Verpackungslinie sowie ein Produktionskonzept für Backmischungen.

Den ersten Platz belegten Christian Weiß, Janick Zellerhoff und Hannah Brachschoss mit ihrem Konzept einer aseptischen Vial-Abfüllung; das Preisgeld beträgt 300 Euro. Der zweite Platz ging an Georgij Rossov und Johannes Buck für ihre Planung einer Produktionsstätte für pharmazeutische Kontrastmittel, verbunden mit einem Preisgeld von 200 Euro. Der VIP3000-Award wird vom Verein Interessengemeinschaft Pharmabau 3000 vergeben, der die Hochschule Albstadt-Sigmaringen seit vielen Jahren begleitet.