Die Zeller Narren stehen für die Hochphase der Fasnacht in den Startlöchern – diese steht unter dem Motto:„Mir lege de Hebel um
Die ersten Kappenabende sind schon über die Bühne gegangen, der Hürus „Axel vo edlem Blut“ hat sich nicht nur in Zell unters Volk gemischt und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Und in den Wagenbauschöpfen der Vogteien wird mit Hochdruck daran gearbeitet, etwas Besonderes für die beiden großen Umzüge zu zaubern. In der Wiesentäler Narrenhochburg Zell kann die Hochphase der Fasnacht starten. Unter dem Motto „Mir lege de Hebel um!“ steht der Narrenfahrplan in Zell.
Für die diesjährige Kampagne gebe es keine großen Neuerungen – die Fans der Zeller Fasnacht können sich also auf Gewohntes freuen, macht Sabine Rudiger von der Fastnachtsgesellschaft im Gespräch mit unserer Redaktion klar.
Der Hemdglunkiumzug startet am Donnerstag, 12. Februar, um 19.30 Uhr. Nach der Machtübernahme des Hürus am Fasnachtsbrunnen vor dem Rathaus und Schlüsselübergabe herrscht buntes Narrentreiben in allen Gasthäusern.
Am Fasnachtssamstag, 14. Februar, ab 20 Uhr, wird der Preismaskenball „Fasnacht wie in alte Zite“ im Festzentrum gefeiert.
2500 Teilnehmer bei Umzug
Dann steigt der Höhepunkt mit dem großen Umzug am Sonntag, 15. Februar. Auch hier gibt es keine Neuerungen zum Vorjahr: „Wir haben das Sicherheitskonzept vom vergangenen Jahr und auch die Umzugsstrecke bleibt gleich“, erzählt Rudiger. Seitdem der Prolog der einzelnen Wagen entfällt, gibt es gleich zwei Kommentatoren, von der Sparkasse und vom Hotel Löwen aus.
Doch eine Neuerung wird es geben: In diesem Jahr sitzt nicht mehr Peter Palme auf dem Traktor und winkt dem Narrenvolk fröhlich zu, sondern die neue Bürgermeisterin Marion Isele. Zwischen 2000 und 2500 Teilnehmer werden erwartet. Der Umzug am Sonntag beginnt um 13.30 Uhr und zieht dann Richtung Innenstadt. In wochenlanger Arbeit haben die Zeller Vogteien getüftelt, gebaut und genäht und präsentieren nun ihre Ergebnisse.
Ab 14 Uhr ist das Festzentrum geöffnet und es gibt Narrentreiben in den Lokalen.Um 19.11 Uhr beginnt dann der Hürusball – ebenfalls im Festzentrum, mit Musiker Markus Kirsner, Bar und DJ.
Der Umzug wird wie jedes Jahr am Montag, ab 14 Uhr wiederholt – dann nehmen zusätzlich noch weitere auswärtige Gruppen teil.
Der Sieger wird gekürt
Am Abend geht es dann darum, wer die meisten Punkte geholt hat: Denn die Zeller Vogteien erwarten dann am Montagabend, um 19.11 Uhr die Prämierung der Wagen und Fußgruppen. Wer konnte die Jury am meisten von sich überzeugen? Wer hat das Motto am besten umgesetzt? Es bleibt mal wieder spannend. Anschließend wird im Festzentrum der Vogteienball gefeiert.
Den Fasnachtsdienstag, 17. Februar, dürfen die kleinen Narren erobern – nach der Inspektionsrunde des Hürus um 10 Uhr, beginnt um 14 Uhr der Kinderumzug am Fasnachtsbrunnen. Anschließend treffen sich die Kinder zum Ball im Festzentrum.
Die Alte Wiiber springen
Die Zeller Noteknacker stimmen dann um 18.45 Uhr auf einen weiteren Höhepunkt und ein Alleinstellungsmerkmal der Zeller Fasnacht ein: Um 19 Uhr startet das traditionelle Altwiiberrenne in der Kirchstraße. Dann beginnen die Narren zu jammern und zu heulen – denn dann wird die Fasnacht am Fasnachtsbrunnen verbrannt und mit Livemusik und Tanz verabschiedet. Einen letzten Nachschlag gibt es am Sonntag, 21. Februar, 19 Uhr, beim Scheibenschlagen am Möhrenbrünneli, ab 19 Uhr.