Das wird eine spektakuläre Übung an der Hochbrücke Horb: Polizeihubschrauber und Feuerwehrleute retten Menschen aus luftiger Höhe.
Am Mittwoch, 29. April, gibt es etwas ganz spektakuläres: Höhenrettung an der Hochbrücke.
Jochen Dikel, Leiter der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr Stuttgart: „Wir werden in intensiven Trainingszyklen die Hochbrücke Horb nutzen, um die Zusammenarbeit unserer Teams in der Höhenrettung zu trainieren.“
Rettung in luftiger Höhe in der Hochbrücke
Und das wird spannend. Dikel: „Wir haben zwei Szenarien: Die Rettung von der Brücke und von einem Kran. Dabei geht es nicht nur um die unterschiedlichen Höhen, sondern auch darum, wie wir Menschen aus Situationen, in denen sie medizinische Hilfe benötigen, schnell retten können.“
Also Rettung von dort, wo die Drehleiter nicht mehr hinkommt. Dikel: „Dabei geht es um das Zusammenspiel des Hubschrauber-Teams von drei Mann und unseren sieben Spezialisten. Eine Herausforderung für beide Partner: Die Polizeikollegen im Hubschrauber müssen mit den Windverhältnissen zurechtkommen und präzise auf und abseilen. Bei den Höhenrettern muss jeder Griff stimmen.“
Und auch für Zuschauer dürfte sich der Spaziergang zur Hochbrücke lohnen. Dikel: „Die Kollegen der freiwilligen Feuerwehr Horb wissen Bescheid. Einmal wird die Rettung mit dem Sitzsack trainiert – dort wird ein echter Kollege drin sitzen. Beim Luftrettungssack reicht ein Dummy. Es ist niemandem zuzumuten, drei Stunden liegend in dem Teil zu verbringen.“
Nach der bisherigen Planung ist das Training zwischen 8 und 15 Uhr vorgesehen. Laut der Stuttgarter Feuerwehr sei aber realistisch, dass der Hubschrauber zwischen 9 und 10 Uhr ankommt und es danach mit den Trainings losgehen könnte. Dikel: „Wir werden versuchen, so viele Stationen wie möglich zu trainieren, ehe der Hubschrauber wieder auftanken muss.“
Training an Hochbrücke startet kurz nach 10 Uhr
Die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Stuttgart – sie arbeiten im Verbund mit der Bergwacht Schwarzwald und Württemberg. Leiter Dikel: „Die Bergwacht ist eher für die Rettung im Gelände zuständig, wir in der Rettung in urbanen Gebieten und in der Industrie.“