Der Hochbehälter in Hardt soll schon bald auf den neuesten Stand gebracht werden. Die mehr als 40 Jahre alte Technik hat ihre besten Tage hinter sich.
Das war nun Thema in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Eine Vorplanung über Änderungen für die Aufbereitungstechnik im Hochbehälter in Hardt wurde vom Gremium beauftragt.
Am Hochbehälter für die Wasserversorgung in Hardt stehen mehrere verschiedene Arbeiten zur Erneuerung der Hydraulik und mögliche Änderung der Aufbereitungstechnik an.
Für das Ingenieurbüro IMS aus Hechingen gibt es bereits Planungsaufträge für die aktuell geplante Notversorgungsleitung, die von Hardt nach Buchenberg führt, und für die Erneuerung der Hydraulik im Hochbehälter.
Große Lösung bei der Erneuerung denkbar
Anne Rimmele-Ganter, Leiterin der Gemeindewerke, berichtete im Gemeinderat von neuen Problemen mit der UV-Anlage. Die festgestellten Werte liegen aber oberhalb der Grenzwerte, konnte sie beruhigen.
Es stelle sich daher nun zunächst die Frage, ob an der Aufbereitungstechnik mit Kalkfilter, Sandfilter und der UV-Anlage etwas geändert werden müsse oder ob gleich besser alles erneuert werden sollte. Für die Klärung dieser Frage wäre ein weiterer Planungsauftrag für die Grundlagenermittlung an das Ingenieurbüro IMS nötig. Dieser Auftrag hätte ein finanzielles Volumen von rund 17 400 Euro.
Die eingebaute Technik sei mehr als 40 Jahre alt, verwies Gemeinderat Patrick Gaus auf eine heute deutlich erweiterte und modernere Aufbereitungstechnik.
Eine Überprüfung hielt er daher für sinnvoll, um die Sicherheit der Anlage auch in Folgejahren zu gewährleisten.
Einstimmig erteilte der Gemeinderat den Auftrag für die Vorplanung für die Aufbereitungstechnik an IMS in Hechingen.