Ein „Räumkommando“ samt Müllwagen hat am Donnerstag in der Lahrer Schwarzwaldstraße Unmengen an Sperrmüll eingesammelt.
Der größte Haufen türmte sich in der Nähe der Bushaltestelle auf – über eine Strecke von rund 25 Metern lag auf einem Parkplatz neben dem Gehweg weggeworfener Hausrat.
Offenbar waren in der Nähe gleich mehrere Wohnungen entrümpelt worden. Daraufhin waren viele alte Möbel, Matratzen und andere Gegenstände auf dem Asphalt gelandet. Ausgedientes und unbrauchbares Material, das entsprechend keine „Schatzjäger“ anlockte. Immerhin, verbotene Sachen waren nicht darunter, von einem Bildschirm abgesehen.
Daneben enthielt ein weiterer Sperrmüllberg in der Nähe der dortigen Mehrfamilienhäuser auch Problemstoffe wie Farben oder Lacke, die von den Müllwerkern nicht mitgenommen wurden.
Nach der Abfuhr sind Straßen und Wege, wo der Sperrmüll lagerte, oft verschmutzt. Es liegt laut Stadt in der Verantwortung der Anlieger, also der Eigentümer, Mieter oder Pächter, Tabula rasa zu machen, selbst aufzuräumen und zu kehren. Der Gehweg muss von Kleinteilen, Splittern, Scherben und anderem Schmutz gereinigt werden. Der anfallende Kehricht gehört in die Restmülltonne.