Ein Lichtschweif zeigte sich am Himmel. Foto: dpa/Tim Meyer

Ein Satellit stürzt vom Himmel und verglüht. Das sieht beeindruckend aus – und sorgt im Netz für zahlreiche Kommentare, auch aus Rottenburg.

Ein leuchtender Lichtschweif zog am Dienstagabend über den dunklen Nachthimmel über der Region. Und auch in Rottenburg fragten sich viele: Was ist das?

 

In der Facebookgruppe „Dein Rottenburg“ trudelten in kürzester Zeit die Kommentare ein. Hier wird schnell klar: Das Phänomen war weithin zu sehen. „In Reutlingen/ Bronnweiler war es auch sichtbar“, schreibt User Daniel H. Nutzerin Nina S. meldet sich aus dem südlichen Europa: „Hier am Gardasee in Italien haben wir es auch gesehen“.

„Jup in Ergenzingen. War net ohne. Würde gerne wissen was das war“, schreibt User Romeo D. „Eine Schnuppe“, freute sich Adelheid E. Richtig liegt jedoch Beate N. Sie schreibt: „Weltraumschrott, der verglüht beim Eintritt.“ Anders als viele zuerst vermuteten, war es kein Meteorit, sondern ein Starlink-Satellit, der zur Erde stürzte und verglühte.

Manchen war auch nur wichtig: Der Lichtschweif war beeindruckend. Bettina S. schreibt: „Haben es beim Walken gesehen,war ein einmaliges Erlebnis, es zusammen zu sehen.“ Genauso beeindruckt war Simone G.: „Wir haben es auch gesehen, wir waren zwischen 21 Uhr und 22 Uhr laufen, wunderschönes Erlebnis.“

Von Außerirdischen und „Echsenmenschen“

Andere vermuten Außerirdische. „Endlich landet intelligentes Leben“, scherzt Mittes Mark M. Und Phillip J. fragt: „Was treiben die Echsenmenschen jetzt schon wieder?“

„Echsenmenschen“ sind Bestandteil einer Verschwörungstheorie aus England, laut der auf der Erde echsenähnliche Außerirdische leben. Diese sollen laut der Verschwörungstheorie ihre Gestalt wandeln können und bereits als bekannte Personen hohe Positionen in Politik und Wirtschaft eingenommen haben.

Sichtbar ist, dass der Feuerball sich teilt und in einzelnen Teilen zur Erde fällt. „ An der Wurmlinger Kapelle vorbei geflogen und hat sich dann in mehrere Teile geteilt“, berichtet Userin Anja G. Daniel H. konnte sogar die Richtung ausmachen: „Es zerbrach in mehrere Teile und flog Richtung Schwäbische Alb.“

Dort war das Himmelsspektakel ebenfalls sichtbar: Aus Rangendingen im Zollernalbkreis meldet sich ein User. Auch über dem Kreis Rottweil und dem Schwarzwald-Baar-Kreis haben Menschen das feurige Schauspiel verfolgt.