Das Seniorenzentrum St. Fridolin in Lörrach hat einen Förderverein, und der stellte auch im vorigen Jahr so einiges auf die Beine.
Als dieser Tage die diesjährige Mitgliederversammlung stattfand, konnte Vorsitzender Dieter Funk eine beachtliche Bilanz über die Vereinsarbeit im Vorjahr vorlegen. Ganz vorn stand der Betrieb des Quartierscafés.
Café wird gut angenommen
Dorthin würden oftmals Bewohner des Seniorenzentrums mit dem hauseigenen Bus gefahren, um hier schöne Stunden zu verbringen. Der Zuspruch, auch von Senioren aus Stetten, ist so groß, dass oft die Kapazität voll ausgelastet ist. Aber sowohl aus steuerlichen Gründen als auch wegen der vollen Auslastung der Mitarbeiter kann diese aber nicht erweitert werden.
Funk hob hervor, dass die neu eingeführte kleine Ausstellung, derzeit mit Bildern von Alt-Stetten, bei den Besuchern sehr gut ankomme. Immerhin 40 freiwillige Helfer und fünf Fahrer sorgen für sicheren Weg und gute Betreuung der Gäste. Bei jeder Öffnung des Cafés sind zwischen zehn und zwölf freiwillige Helfer im Einsatz. Im Vorjahr war das Café 47 mal geöffnet.
Ein weiteres besucherstarkes Angebot des Vereins sind die Gymnastikstunden. Zweimal pro Woche finden sie statt. Aber, die Mitglieder des Fördervereins packen natürlich auch im Seniorenzentrum selbst mit an. So betreuen sie seit vielen Jahren die Blumenkästen am Haus. Dank zahlreicher Spenden konnte der Verein im vorigen Jahr sogar mit dem Austausch der alten, asbestbelasteten Blumenkästen beginnen.
Altersgerechte Themen
Tradition ist es, dass der Förderverein die Weihnachtskrippe liebevoll aufbaut. Beim Sommerfest und beim Adventsmarkt im Seniorenzentrum helfen Vereinsmitglieder mit. Außerdem veranstaltete der Verein auch im Vorjahr wieder ein Adventskonzert. Beste Tradition seit vielen Jahren: Der Förderverein stellt den Nikolaus. Um Stettener Einwohner auf die Unterstützung des Seniorenheims hinzuweisen, lädt der Förderverein immer wieder zu diversen Zusammenkünften ins Quartierscafé ein, so zu einem Tanztee oder zu Vorträgen über altersgerechte Themen.
Lucas Lacher, Leiter des Seniorenzentrums St. Fridolin, bedankte sich herzlich für die ideenreiche und sehr spürbare Unterstützung durch den Verein. Dabei hob er die Tätigkeit ehrenamtlicher Helfer beim Betrieb der Caféteria im Seniorenzentrum hervor, außerdem die Durchführung erforderlicher Fahrten mit Bewohnern in die Stadt beziehungsweise darüber hinaus. Ein Beispiel hob er besonders hervor: Als im vorigen Jahr Mitglieder des Fördervereins mit dem Bus des Hauses unterwegs waren und dabei feststellten, dass mit der Handbremse etwas nicht stimmte, veranlassten sie die Reparatur und stellten das Fahrzeug auch gleich noch beim TÜV vor. All dies sei sehr wertvolle und gerne gesehene Unterstützung, meinte Lacher.
Dieter Funk wurde als Vorsitzender wieder gewählt, ebenso der langjährige Kassierer Thomas Willemer. Neuer Schriftführer ist Marno le Moult. Zustimmung als Beisitzer erhielten Anette Winzer, Christina Seckinger, Gabi Schupp und Petra Gallo. Der Verein hat de 371 Mitglieder.