Der Kreistag des Landkreises Tuttlingen verabschiedet den Haushalt für das Jahr 2026. Die Kreisumlage steigt moderater als geplant.
Der Kreistag des Landkreises Tuttlingen hat in seiner Sondersitzung am 15. Januar nach umfassenden Vorberatungen in den zuständigen Fachausschüssen den Kreishaushalt für das Jahr 2026 verabschiedet.
Nach dem Abschluss der Vorberatungen hatten sich die Fraktionen und die Kreisverwaltung auf eine Erhöhung der Kreisumlage um 1,8 Prozentpunkte anstelle der bei der Einbringung des Haushalts ursprünglich vorgesehenen Erhöhung um 3,6 Prozentpunkte geeinigt.
1,8 statt 3,6 Prozentpunkte
Der Kreisumlagehebesatz erhöht sich damit laut Mitteilung auf 35,1 Prozentpunkte. Möglich wurde diese Entwicklung durch Einsparungen in verschiedenen Bereichen aber auch dank Finanzhilfen des Landes und des Bundes.
Der Gesamthaushalt mit einem Aufwandsvolumen von rund 314 Millionen Euro einschließlich Finanzplanung und Investitionsprogramm sowie die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan wurden einstimmig beschlossen und der Haushalt 2026 damit verabschiedet.
Das sind die Schwerpunkte
Der Kreishaushalt 2026 umfasst ein Gesamtvolumen von 314 Millionen Euro, das Investitionsvolumen beläuft sich auf 13,5 Millionen Euro. Die eingeplanten Mittel fließen schwerpunktmäßig in zentrale Bereiche wie Bildung, Gesundheitsversorgung und in die Infrastruktur.
Vorgesehen sind nach Angaben des Landratsamtes unter anderem die Erweiterung der Johann-Peter-Hebel-Schule, weitere Planungen für einen Neubau der Werkstätten an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule sowie die Weiterentwicklung des Gesundheitszentrums in Spaichingen.
Darüber hinaus sind Haushaltsmittel für den Grunderwerb eines geplanten Personalwohnheims für das Klinikum Landkreis Tuttlingen in der Stadt Tuttlingen sowie für ein Grundstück zur Errichtung eines neuen Straßenmeisterei-Stützpunkts im südlichen Kreisgebiet vorgesehen.