Die Hexa-Heuler in Aktion – in ihrem neuen Häs. Foto: Lothar Schwark

Die Mitteltaler Weißenbachhalle bebte mal wieder beim großen Hexa-Heuler-Ball. Der Ball bot diesmal eine Premiere: Erstmals traten die Freudenstädter Hexa-Heuler, die den Ball gemeinsam mit dem Musikverein Mitteltal organisieren, im neuen Häs auf.

„Hexa-Heuler-Ball meets Guggaparty“ hieß es beim großen Ball in der Weißenbachhalle – und das war bei der Veranstaltung auch Programm. Zu diesem trugen aber nicht nur Guggamusiken bei.

Die Freudenstädter Guggamusik Hexa-Heuler hatte sich, nachdem das alte Häs in die Jahre gekommen war, einen schicken Ersatz anfertigen lassen. Bis die letzte Nadel gesetzt war, dauerte es rund zwei Jahre. Schließlich musste das neue Gewand für jeden der mehr als 60 Guggamusiker von einer Schneiderin angepasst werden. Für sie gab es denn auch ein dickes Lob und – unter großem Beifall – ein Geschenk.

Dirigent Timo Gaiser ging auch auf die neue Gesichtsbemalung ein. Rund zehn Personen bringen den Gesichtsschmuck mit Airbrush und Schablonen bei der gesamten Gruppe auf. Etwa zwei Stunden werden dazu benötigt. Runter gehe das Ganze in fünf Minuten, so Gaiser.

Gastgeber in Bestform

Musikalisch zeigten sich die Gastgeber einmal mehr in Bestform. Ausnahmsweise traten sie diesmal schon um 22.30 Uhr auf, um den Partygästen das neue Häs vorzustellen. Sie enterten die rappelvolle Halle mit dem fetzigen Titel „ Sail“.

Dann legten die Hexa-Heuler für rund 45 Minuten so richtig los. Sousaphone, Posaunen, Trompeten, Hörnle und das Schlagwerk sorgten für Stimmung. Zu Beginn wurde das Ganze zudem mit Feuerstrahlen untermalt. Die Show zündete zwar – aber trotzdem hatte die Abordnung der Mitteltaler Feuerwehr einen ruhigen Abend ohne Vorkommnisse. Bejubelt wurden unter anderem auch der Titel „Fear of the Dark“. Der erste Auftritt der Hexa-Heuler im neuem Häs kam spürbar gut an.

Start mit Kuckucks-Gugga

Mit den Kuckucks-Gugga aus Haiterbach war die rauschende Partynacht gestartet. Neu war dabei, dass die Hauptbühne, die früher direkt beim Haupteingang lag, diesmal genau entgegengesetzt aufgebaut wurde. Wie üblich war die Weißenbachhalle prächtig ausstaffiert.

Schmucke Kostüme trugen viele der Besucher in der voll besetzten Halle. Die Damenwelt zeigte sich schick mit zum Teil originellen Kostümen. Zahlreiche Frauengruppen tanzten auch gemeinsam.

Als eingespieltes Team zeigten sich die rund 80 Helfer der Hexa-Heuler und des ebenfalls gastgebenden Musikvereins Mitteltal. Die Helfer hatten allerhand zu tun. An fünf Bars herrschte reger Andrang. Neben Bier oder einem klassischen Aperol gab es unter anderem so manchen Gin, aber auch alkoholfreie Getränke.

Tanz sorgt für Furore

Nachdem die ersten Stimmungsraketen gezündet worden waren, sorgte die Narrenzunft Glatten mit ihrem Hexentanz für Furore. Ein Funkenregen umrahmte schließlich die Hexenpyramide. Da blieb auch der Ruf nach einer Zugabe nicht aus, den die Narrenzunft gerne erfüllte.

Ebenso glänzte die Guggamusik Zulutt Ebersweier mit ihrem stürmischen Auftritt. Auch die Guggamusik Luschdige Bruat aus Göttelfingen zeigte, dass sie es drauf hat.

Schwungvoller Auftritt

Einen schwungvollen Auftritt legte das Tanzzentrum Hermann aufs Bühnenparkett. Die „Dannazäpflen Schielberg“ setzten den Schlusspunkt. Zwischen den Auftritten moderierten Jochen Sprenger und Sebastian Günter.

DJ übernimmt

Nach dem Programm übernahm DJ Flixxe bis spät in die Nacht hinein die musikalische Regie, um dazu heiße Scheiben aufzulegen. Da war sogar vor der Bühne der Line Dance angesagt. Der Ball und sein Programm stehen für gute Laune. So kam er auch diesmal wieder bei Jung und Alt gut an.