Beim Hexa-Heuler-Ball in der Weißenbachhalle in Mitteltal feiert das närrische Volk bis tief in die Nacht.
Beim Hexa-Heuler-Ball in der voll besetzten Weißenbachhalle in Mitteltal war einmal mehr Stimmung pur angesagt. Trotz kräftiger Minustemperaturen ließ sich das erwartungsvolle Narrenvolk nicht vom Besuch abhalten.
Schließlich hatten die Guggamusik Hexa-Heuler Freudenstadt und der Musikverein Mitteltal als Gastgeber laut ihrer gemeinsamen Mitteilung ein Spitzenprogramm zusammengestellt. Als Moderator verstand es Jochen Sprenger von den Hexa-Heulern perfekt, die Narrenschar bei Laune zu halten.
Mit ihrem traditionellen Hexentanz erinnerte die Narrenzunft Baiersbronn schon mal an die schwäbisch-alemannische Fasnet. Gruselfieber war garantiert. Unter dem Motto „Peaky Blinders Tour 2026“ schritt die Guggamusik Bockdobel Pfuber Deilingen in die Halle ein und heizte dem Publikum vom ersten Augenblick an ein. Die Stimmung kochte, das Narrenvolk ging mit, so die Veranstalter.
Ebenso in Bestform zeigten sich die „Lustigen Tuders“ aus Salzstetten, die mit ihrem weitbekannten Gugga-Sound die Luft zum Flimmern brachten. Manchen hielt es nicht mehr auf dem Stuhl, dicht umlagert wurden die „Tuders“ gefeiert.
Wie schon in vielen Jahren zuvor, glänzte die Narrenzunft aus Loßburg mit ihrem Hexentanz. Da wurden menschliche Pyramiden gebaut, und auch sonst boten die Loßburger umjubelte Einlagen. Zugaberufe wollten gar nicht enden.
In Bestform präsentierte sich auch die Guggenmusik Undersibbersi Leipferdingen. Sie verstand ihr Handwerk genauso gut wie die nachfolgenden Gassenfezer aus Haslach, die unter Beweis stellten, wie stark die Kinzigtäler vom Fasnetsvirus befallen sind.
Wie bei jedem Hexa-Heuler- Ball, spielten die Gastgeber zum gefeierten Finale auf. Timo Gaiser hatte es wieder verstanden, eine Spitzen-Guggamusik-Gruppe zusammenzustellen, die im weiten Umfeld ihresgleichen sucht. Der Sound der Hexa-Heuler mit inzwischen 60 aktiven Musikern kam bestens an. Zugaberufe wollten auch für sie nicht enden, und mit viel Puste mischten sie die Weißenbachhalle bis weit nach Mitternacht auf.
DJ MastAndi legte bis spät in die Nacht hinein heiße Scheiben auf. Musikwünsche konnten per QR-Code an den DJ gesendet werden.
Am Ende dankte Jochen Sprenger allen fleißigen Helfern der Gastgeber sowie der Feuerwehr Mitteltal und dem DRK.