Aufgrund des Wetters kann die Baustelle in der Heselwanger Straße in Balingen noch nicht beendet werden. Foto: Marschal

Die Bauarbeiten an der Heselwanger Straße verzögern sich. Autofahrer weichen derweil durchs Wohngebiet aus.

Seit Ende August müssen Autofahrer, die zwischen Balingen und Heselwangen unterwegs sind, eine Umleitung in Kauf nehmen. Eine Umleitung,die offiziell war weiträumig ist, doch auch durch das Wohngebiet Neige führt, wo es auf den engen Straßen nicht selten zu brenzligen Situationen kommt.

 

In den vergangenen Wochen ließen die Stadtwerke Balingen und das städtische Tiefbauamt Kabel- und Wasserleitungsarbeiten in der Heselwanger Straße ausführen, auch die Fahrbahn und die Gehwege wurden in diesem Zug erneuert. Seit 25. August, sind Abschnitte der Heselwanger Straße gesperrt.

Es braucht Plusgrade

Ursprünglich hätten die Arbeiten in der vergangenen Woche zu Ende gebracht werden sollen, doch weil die Temperaturen in den vergangenen Tagen zu kalt waren, verzögert sich der Abschluss der Bauarbeiten, weiß Stadtsprecher Dennis Schmidt. Wann genau, steht wieder freie Fahrt herrscht, ist noch unklar. „Es sind stabile Temperaturen im Plusbereich zum Einbau der Fahrbahndecke notwendig. Der Einbau soll erfolgen, sobald es witterungsmäßig möglich ist“, hieß es aus dem Rathaus.

Die Umleitung ist großräumig eingerichtet. Die von der Stadtverwaltung empfohlene und ausgeschilderte Strecke führt über die Tübinger Straße und Hirschbergstraße sowie über den Heimlichen Wasen, Weberstraße, Lisztstraße und Mozartstraße.

Ausweichroute durchs Wohngebiet

Dass viele Autofahrer kürzere Ausweichrouten durch das Wohngebiet Neige nutzten, ist der Stadtverwaltung bekannt. Daher wurde in den angrenzenden Straßen „Auf dem Bol“ und Zollerstraße ein Parkverbot eingerichtet. Anfangs führten falsch abgestellte Fahrzeuge noch zu Problemen, doch durch regelmäßige, engmaschige Kontrollen konnten diese weitgehend behoben werden, wie Schmidt erläutert.

Bei auftretenden Problemen habe der der Gemeindevollzugsdienst umgehend eingegriffen und einen möglichst ungehinderten Verkehrsfluss sichergestellt. Mehrfach gab es Geschwindigkeitskontrollen, die zeigten, dass sich die Verkehrsteilnehmer nahezu ausnahmslos an die vorgeschriebenen Tempolimits von meist 30 Stundenkilometern hielten.