Ortsvorsteher Michael Elmenthaler (links), Filialleiter Markus Stopper (Mitte) und Thomas Jungel (rechts) nehmen den neuen Defi in Betrieb. Foto: Kreissparkasse Tübingen/Sabine Endress

Die Kreissparkasse hat ein AED-Gerät spendet, das direkt an ihrem Gebäude hängt.

Fünf Defibrillatoren für die 2600 Einwohner in Wurmlingen gibt es nun mit dem neuen Gerät an der Kreissparkasse.

 

Ortsvorsteher Michael Elmenthaler, Kreissparkassen-Filialleiter Markus Stopper und Thomas Jungel nehmen den neu an der Kreissparkasse installierten Defibrillator in Betrieb. Ortsvorsteher Michael Elmenthaler freut sich über das Engagement der Kreissparkasse und den zusätzlichen Defi für Wurmlingen. „Erst kurz vor Weihnachten wurde einer bei uns am Rathaus angebracht. Zusammen mit denjenigen in der Uhlandhalle und am Sportplatz sowie einem privaten in der Hegelstraße sind es nun insgesamt fünf Geräte.

Im Notfall zählen Sekunden

„Die Kreissparkasse Tübingen hat den neuen AED, den Automatisierten Externen Defibrillator, sehr gerne angeschafft und eingebaut“, sagt der Wurmlinger Filialleiter Markus Stopper. „Da im Notfall Sekunden zählen, ist es gut, wenn die Wege kurz sind. Und das sind sie definitiv, denn die Kreissparkasse liegt zentral im Ort an der Bricciusstraße.“

Ein Defibrillator ist ein Gerät zur Behandlung von plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand und hilft durch einen gezielten Elektroschock. Im besten Fall schlägt das Herz danach wieder normal. Seine Verfügbarkeit verbessert die Reaktionszeit deutlich, denn der Herz-Kreislauf-Stillstand ist einer der zeitkritischsten und lebensbedrohlichsten Notfälle. Bewusstlosigkeit, Atemstillstand und fehlender Puls treten plötzlich auf und führen zum Tod. Wer zu spät Hilfe bekommt, kann überleben – allerdings mit schweren Schäden.

„Der Standort des Defibrillators wird im Ersthelfenden-Netzwerk „Region der Lebensretter“ in einer Defi-Map angezeigt, damit Ersthelfer im Notfall zum nächstgelegenen, aktuell verfügbaren AED gelangen“, sagt Thomas Jungel, Teamleiter Technik der Kreissparkasse Tübingen.

Weitere Informationen: www.regionderlebensretter.de