Ein simuliertes Feuer mit dichtem Rauch nach einem Kurzschluss forderte die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Langenschiltach bei ihrer Herbstübung heraus.
Die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Langenschiltach, hatte sich für ihre Herbstabschlussübung ein Gebäude der Firma Signum ausgesucht.
Unter den interessierten Zuschauern befanden sich auch Gesamtkommandant Christoph Kleiner und Ortsvorsteher Hartmut Breithaupt. Sie erfuhren, dass als Übungsszenario ein elektrischer Kurzschluss an einer Druckmaschine angenommen wurde.
Infolge dieses Kurzschlusses entzündeten sich mit Verdünnung getränkte Stofflappen, die eine starke Rauchentwicklung verursachten. Zwei Mitarbeiter im Gebäude verloren das Bewusstsein, ein dritter konnte über den Notruf die Feuerwehr alarmieren.
Als erstes war das mittlere Löschfahrzeug (MLF) der Abteilung Langenschiltach vor Ort. Kurze Zeit später traf ein weiteres MLF der St.Georgener Abteilung zur Unterstützung ein.
Suche und Bergung der Verletzten
Zunächst wurde die vor Ort vorgefundene Lage sondiert: Dichter Rauch drang aus dem betroffenen Gebäude. Es war allerdings zunächst kein offenes Feuer erkennbar. Die beiden hilflosen Personen befanden sich, so die Vermutung der Einsatzkräfte, noch in den Innenräumen.
Ein Rettungstrupp machte sich daraufhin bei extrem schlechter Sicht bereit zum Eindringen ins Gebäude – ausgestattet mit der erforderlichen Atemschutz-Ausrüstung. Die Suche und Bergung der Verletzten begannen.
Weitere Männer legten eine stabile Löschwasser-Zuführung, sicherten die Straßenzufahrten und bereiteten sich für den Löschangriff am verrauchten Gebäude vor. Inzwischen gelang es, die beiden verletzten und bewusstlosen Mitarbeiter aus dem Gebäude zu evakuieren und Erste Hilfe zu leisten.
Zusätzliche Infos per Faltblatt
Die Feuerwehr informierte zudem per Faltblatt, dass es bei Rauchentwicklung in Innenräumen wichtig sei, sich in gebeugter oder kriechender Haltung fortzubewegen. Da sich Atemluft in Bodennähe länger halte, könne so das Risiko einer Rauchvergiftung verringert werden. Inzwischen startete die Wehr den Löschangriff, der schließlich wie der komplette Übungseinsatz, erfolgreich verlief.
Der gesamte Verlauf der Probe wurde für die spätere Analyse dokumentiert. Die Freiwillige Feuerwehr St. Georgen, Abteilung Langenschiltach, hat ihre Schlagkraft bei dieser wichtigen Übung eindrucksvoll bewiesen.