Der Gesangverein Böhringen ist in der Welt des deutschen Schlagers zuhause. Foto: Weisser

Mit einem unterhaltsamen Abend hat der Gesangverein Frohsinn Böhringen an frühere gelungene Veranstaltungen angeknüpft. Sieben Chöre präsentierten sich dem Publikum.

Nach mehreren Jahren Pause lud der einheimische Chor mit seinem Dirigenten Franz Hutter mal wieder zum Herbstfest ein.

 

Als Gäste begrüßte Vorsitzender Bernd Frommer den Männergesangverein Seedorf, die Seedorfer Frauenformation „Happy Voices“ (beide Chöre ebenfalls unter Leitung von Franz Hutter), den Männerchor Heilgenzimmern (Dirigent Anatolij Aniskewitz), den gemischten Chor Sängerkranz aus Rotenzimmern unter Leitung von Siegbert Supper sowie die Kirchenchöre Dietingen (Leitung Heinz Rau) und Zepfenhan (Dirigent Meinrad Weisser).

Reichlich Beifall

Zusammen mit den Zuhörern füllte die große Sängerfamilie die Halle. Die Gäste erfreuten sich am breitgefächerten Chorgesang und spendeten den Akteuren auf der Bühne reichlich Beifall. Die Chöre erfüllten ausnahmslos den Wunsch nach einer Zugabe.

Franz Hutter am Klavier

Den Auftakt machten die Gastgeber mit dem Chorsatz „Stimmt ein in unser Lied“. Mit Klavierbegleitung von Hutter streifte der „Frohsinn“ danach den Schlager- und deutschen Popmusikbereich („Santo Domingo“, „Warum hast du nicht Nein gesagt“, „Auf das, was noch kommt“).

Foto: Weisser

Bunt gemischt auch das Repertoire der stimmkräftigen Männer aus Seedorf: Es reichte von Max Giesingers „80 Millionen“ über die Schwabenhymne „Mir im Süden“ von der A-cappella-Gruppe „Füenf“ und dem Evergreen „Sounds of Silence“ bis hin zum Männerchorklassiker „La Montanara“.

Kräftiges Volumen

Die „Happy Voices“ aus Seedorf intonierten den Michael-Jackson-Titel „Earth Song“ sowie Lieder der Sportfreunde Stiller („Ein Kompliment“, „Applaus, Applaus“) und der Pop-Rocksängerin Christina Stürmer („Seite an Seite“).

Der Männerchor Heiligenzimmern brachte mit gewohnt kräftigem Volumen die Stücke „Lustig ihr Brüder“, „Lieber Wein statt Wasser“, „Du dab dah“ und „Heimweh“ zu Gehör.

Der Sängerkranz Rotenzimmern ist mit Dirigent Siegbert Supper in seinem Element. Foto: Weisser

Die Sängerschar aus Rotenzimmern interpretierte Titel von Peter Maffay („Ich wollte nie erwachsen sein“) , Rolf Zuckowski („Du brauchst ein Lied“) und der schweizerischen Gruppe „Fäaschtbänkler“ („Ehrenwort“) sowie das auf einer russischen Volksweise basierende Lied „Es war so schön mit dir“. Für die instrumentale Begleitung sorgten Alfred Gemsa (Klavier) und Isabelle Strubel (Querflöte).

Weltlicher Notenfundus

Der Kirchenchor Dietingen hatte in seinem weltlichen Notenfundus gekramt. Gefunden hatte Dirigent Rau die Lieder „Gut wieder hier zu sein (Hannes Wader), „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen, ein Udo-Jürgens-Medley und der Chorsatz „Zeit ist ein Geschenk“.

Der Kirchenchor aus Zepfenhan verbreitet mit Dirigent Meinrad Weißer gute Laune. Foto: Weisser

„Wer schön sein will, muss leiden“ besang der kleine Kirchenchor aus Zepfenhan. Mit bekannten Titeln der Zillertaler Schürzenjäger („Sierra Madre“, „Dahoam isch dahoam“) klang der Konzertabend aus.