Schenkenzells Narrenchef Luis Kaufmann mit dem Rathausschlüssel – Bürgermeister Bernd Heinzelmann ohne Foto: Dorn

Dass man es mit dem Sparen auch übertreiben kann und dann auch das Nachsehen haben kann, das musste sich Schenkenzells Bürgermeister Bernd Heinzelmann anhören.

So ein bisschen Dauerregen kann doch einen echten Fasnachtsverrückten nicht vom Hemdglunker-Umzug abhalten, tapfer trotzen die Schenkenzeller Narren den Unbillen des Wetters am Abend des Schmutzigen Donnerstags.

 

Als „Lohn“ winkte auf halber Strecke ja immerhin die Gewalt über den Rathausschlüssel über die närrischen Tage.

Mit Sparen übertrieben

Narrenchef Luis Kaufmann sparte in seiner Rede nicht am Lob für Bürgermeister Bernd Heinzelmanns Sparwillen, mit der halben Sitzbank rund um die Schenkon-Linde und den vermeintlich preisgünstigen Sonnenschutz für Kita und Arztpraxis habe es der Schultes dann aber doch übertrieben, „gut gedacht und im Internet schnell bestellt spart halt doch net immer Geld“.

Das mit der halben Sitzbank sei nur halb so schlimm, entgegnete Heinzelmann, und was das Internet angehe, könne inzwischen ja ein jeder auf der Homepage der Gemeinde nachschauen, ob der Platz auf seiner Lieblingsbank gerade frei sei.

Narren sollen auch was tun

Den Fauxpas beim Kindergarten-Sonnenschutz nahm Heinzelmann auf seine Kappe, wo geschafft und gespart werde, passierten Fehler, umso mehr freue er sich, wenn die Narren ihre Zeit im Rathaus nützen würden, endlich auch mal etwas zu schaffen.