66 Bürger haben am Freitagnachmittag darauf hingewiesen, dass Fremdenfeindlichkeit entschieden entgegengetreten werden muss.
Insgesamt 66 Bürger aus Schönau und Umgebung haben sich am Freitagnachmittag an einer Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und für Toleranz und Vielfalt beteiligt. Sie bildeten vor schneeweißer Kulisse in der „Mühlmatt“ in Schönau einige Minuten eine mehrere hunderte Meter lange Menschenkette.
Die Teilnehmer hielten einen Schal in ihren Händen, um so die Verbindung zu ihrem Nachbarn herzustellen. Carolina Bruck-Santos vom Helferkreis Oberes Wiesental sagte zu ihren Mitstreitern: „Wir wollen ein Zeichen setzen und auf die Straße gehen, um die Demokratie zu bewahren.“
Zu den Unterstützern der Aktion gehörten unter anderem Sebastian Sladek, Katharina Hackner, Jesko Anschütz, Christa Krahn, Ethem Sahin, Oksana Kokorina sowie Peter Palme und seine Frau.
Carolin Bruck-Santos lud die Teilnehmer zur Kundgebung am Freitag, 20. Februar, am Rathaus in Schönau ein. An der Kundgebung werden laut Bruck-Santos fast alle Direktkandidaten des Landtagswahlkreises Lörrach teilnehmen.
Am Donnerstag, 26. Februar, berichtet Jakob Springfeld vormittags Schülern in Schönau und abends Bürgern in der EWS-Kulturhalle vom wachsenden Einfluss rechtsextremer Strukturen in Deutschland. Jakob Springfeld ist im Jahr 2024 von den Elektrizitätswerken Schönau (EWS) als „Stromrebell des Jahres“ ausgezeichnet worden.