Die „Helfenden Hände“ Dornhan wollen Menschen im Niger helfen und planen weitere Spendenlieferungen.
Das Hilfswerk Helfende Hände Dornhan blickte bei seiner kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung auf erfolgreiche Projekte zurück und setzte sich zugleich neue Ziele.
Die Nachhaltigkeit der Hilfsprojekte mit „HIS Niger“ steht auch künftig an erster Stelle des Einsatzes von Helfende Hände. In diesem Jahr ist erneut der Versand eines Schiffscontainers geplant.
Bei der Jahreshauptversammlung informierte Projektleiterin Christa Heinzelmann, dass weitere mechanische Nähmaschinen erforderlich sind. Mit dem Nähen können Frauen ihre Familien ernähren. Fahrräder sind ebenfalls eine große Hilfe.
Für Kinder und Jugendliche seien Ballspiele „ein Traum“. Gut erhaltene Bälle aller Größen, beispielsweise von Sportvereinen oder von Schulen, würden ihnen eine sinnvolle Beschäftigung ermöglichen und die Gemeinschaft zwischen den Stämmen fördern. Die Klinik in Kollo benötigt außerdem Babykleidung.
Einzigartiges Projekt
Eines der Projekte im Niger ist die „School of Hope“ in Maradi. Die Schule wurde für Kinder eingerichtet, die sich um ihre körperbehinderten Eltern kümmern müssen. Im vergangenen Jahr waren es 175 Kinder. Das Hilfswerk Helfende Hände unterstützt das Projekt.
Mit einer Mädchenschule wurde ein einzigartiges Projekt vollendet. Eine amerikanische Organisation hat diese auf dem Gelände der Klinik in Kollo gebaut, die Hilfsorganisation „HIS Niger“ ist für die Mädchenschule verantwortlich. Helfende Hände übernahm unter anderem die Kücheneinrichtung und einen Teil der Gehälter. Tatsächlich äußerte sich die Regierung stolz über die erste Mädchenschule in Niger.
Anhaltende Projekte sind außerdem die Klinik in Kollo, für die dringend neue Sponsoren benötigt werden.
Hilfe für Menschen in der Ukraine Organisiert
Im Vorjahr beeinflusste auch der Krieg in der Ukraine die Aktivitäten des Vereins. Mehrere Hilfstransporte mit Lebensmitteln, Kleidung und dringend erforderlichen Hilfsgütern wurden, auch zusammen mit dem Verein „Hoffnung und Hilfe“, auf den Weg gebracht und von Rumänien aus in ländliche Gebiete in die Ukraine gefahren, wo Flüchtlinge strandeten und die Not durch fehlende Versorgung groß war.
Die Arbeit von Helfende Hände ist nur mittels Spenden möglich. „Für die Unterstützung aus der Bevölkerung, die trotz Katastrophen in der Ukraine oder das Erdbeben in der Türkei anhält, können wir nicht genug dankbar sein“, betonte Christa Heinzelmann bei der Mitgliederversammlung des Vereins. Sie wies außerdem darauf hin, dass das Hilfswerk wieder mit ihrem Stand am Frühlingsmarkt in Dornhan teilnimmt.
Weitere Informationen: www.helfende-haende-ev.org. Spenden nehmen Thomas und Christa Heinzelmann, Hauffstraße 16, Dornhan, Telefon 07455/1837, ab 18 Uhr an.