Neues Heizungsgesetz soll kommen. Foto: vegefox.com - stock.adobe.com

Die Lockerungen im Heizungsgesetz werden heiß diskutiert. Leser Johanna Knaus aus Rottweil hat eine klare Meinung zur Reform des Heizungsgesetzes.

Frau Weiss begrüßt die Reform des Heizungsgesetzes. Was bleibt ihr denn anderes übrig? Ihre CDU schürte in den Jahren ihrer Opposition ja genügend Unsicherheit und Panik auf diesem Feld. Aus der Nummer kommt man dann in der realen Regierung nicht so leicht wieder raus. Also verkündet man das Ende der selbst verursachten Verunsicherung, indem man das bewährte Modell bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt und wieder ein Loblied auf die Gas- und Ölheizung anstimmt. Dies wiederum ist kein Wunder bei einer Wirtschaftsministerin Reiche, die bekanntlich aus der Öl- und Gaswirtschaft kommt. Die seit Jahren bekannten wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich der zu erwartenden Entwicklung der Gas- und Heizkosten werden verschwiegen.

 

Wenn Frau Weiss nun von Planungssicherheit spricht, lässt sie den Teil der Aussage außer Acht, der für Mieter existenziell wichtig ist. Ich gehe davon aus, dass sie auch Mieter im Blick hat. Zur Wahrheit gehört: Der Hauseigentümer bestimmt die Art der Heizung. Die Mieter tragen am Ende die Kosten für steigende Heizöl- und Gaskosten. Und jetzt kommt die Nahostkrise dazu. Die gestiegenen Benzinpreise machen es schon vor. Es wird richtig teuer. Gab es da in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht das Buch von Franz Alt mit dem Titel: Die Sonne schickt keine Rechnung?

Johanna Knaus, Rottweil

Schreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.