Auch dieses Duell wird am Donnerstag heiß: Schwenningens Topscorer Courtney Stockard (rechts) trifft auf seinen im Dezember bei den Panthers entlassenen Vorgänger Shaun Willett, der nun das Heidelberger Trikot trägt. Foto: Michael Kienzler

Vorhang auf zur spannenden Endphase in den Play-offs der ProA. Am vorletzten Spieltag der Gruppe 2 empfangen die wiha Panthers Schwenningen am Donnerstag (19 Uhr) den Aufstiegsfavoriten aus Heidelberg. Das Rennen um den Top-Platz ist noch offen.

Die Heidelberger galten nach der "ersten Halbzeit" in der Gruppe 2 mit drei Siegen als der Top-Favorit auf den Aufstiegsplatz. Dies hat sich aber seit Montagabend geändert. Die Academics strauchelten überraschend daheim gegen Kirchheim nach der dritten Verlängerung mit 114:118. Zwar liegen die Badener mit sechs Punkten noch vorne in der Vierer-Tabelle, doch die Konkurrenz – Bremerhaven und Kirchheim (jeweils 4 Zähler) und Schwenningen (2) – ist enger zusammengerückt. Offenbar ist vor den letzten beiden Spieltagen noch einiges möglich. Bei Punktgleichheit entscheidet der direkte Vergleich. Auch die Panthers rechnen sich noch ihre Chancen aus. "Wir müssen natürlich unsere letzten beiden Gruppenspiele gegen Heidelberg und am Sonntag in Kirchheim gewinnen. Aber das ist möglich. Wir werden noch einmal alles reinhauen", verspricht Panthers-Coach Alen Velcic. Auch Point Guard Nate Britt ist sich sicher: "Wir können auf unserer guten Leistung, die wir am Montag in Bremerhaven gezeigt haben, aufbauen. In den beiden letzten Gruppenspielen ist wirklich für uns noch alles möglich."

Mit den Heidelbergern haben die Neckarstädter noch eine Rechnung in dieser Play-off-Gruppe offen, denn vor einer Woche unterlagen sie im neuen SNP-Dome relativ klar mit 79:93. Andererseits bewiesen auch die Schwenninger, dass die Badener schlagbar sind, denn am 6. Februar besiegten sie die Academics in der Hauptrunde daheim mit 82:67.

Zwei Hoffnungen

Alen Velcic hofft sehr, dass am Donnerstag Rytis Pipiras (Prellung) wieder zur Verfügung steht– und vielleicht der zuletzt an einer Daumenfraktur leidende Felix Edwardsson zumindest am Sonntag in Kirchheim dabei sein kann. Mit dem Mitwirken der beiden Cracks hätte Velcic vor allem in der Offense taktisch wieder mehr Optionen. Gespannt darf man sein, wie die offensivstarken Heidelberger den Krimi gegen Kirchheim am Montag kräftemäßig weggesteckt haben. Vor der Reise nach Schwenningen war beim Team von Coach Frenki Ignjatoviv vor allem eines angesagt: Regeneration. Der Heidelberger Coach erwartet die "nächste schwere Aufgabe" für sein Team.

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