Paare können in Freudenstadt an verschiedenen Orten standesamtlich heiraten. (Symbolbild) Foto: prostooleh - stock.adobe.com

Heiraten in den Forbachgärten – was bei der Gartenschau angeboten wurde, ist auch weiterhin möglich. Was es kostet und welche weiteren Trauorte es in Freudenstadt gibt.

Im Balkonzimmer (früher Trauzimmer) im Rathaus haben sich bereits unzählige Paare das Jawort gegeben – es ist aber längst nicht die einzige Option für eine standesamtliche Trauung in Freudenstadt: Als Alternativen bietet die Stadt schon seit vielen Jahren den Großen Ratsaal, den Kurgarten mit Wandelhalle und den Gerhard-Hertel-Saal im Kurhaus an. Seit der Gartenschau ist das Heiraten auch in den Forbachgärten möglich.

 

Im neuen Traukonzept der Stadt, das dem Gemeinderat in dessen jüngsten Sitzung vorgelegt wurde, finden sich noch zwei weitere Optionen: der Rathausturm und die Liegewiese.

Für Trauungen außerhalb des Balkonzimmers fallen allerdings zusätzliche Gebühren an – was die Verwaltung damit begründet, dass bei den alternativen Orte ein Mehraufwand anfalle. Um diesen zu berechnen, hat sich die Stadt laut Sitzungsvorlage an den Stundensätzen des Personals und der Fahrzeuge orientiert.

Diese Gebühren werden fällig

Für die alternativen Trauungsorte werden zusätzlich zu den üblichen Gebühren folgende Beträge fällig: 125 Euro für den Großen Ratssaal, 145 Euro für den Rathausturm, 375 Euro für die Forbachgärten. Für Gerhard-Hertel-Saal und Kurgarten sind 100 Euro angesetzt, wobei hier noch zusätzliche Kosten seitens des Eigenbetriebs Freudenstadt Tourismus anfallen, die in der Sitzungsvorlage nicht definiert sind. Dasselbe gilt bei den 120 Euro für die Liegewiese Kienberg. In den Gebühren inbegriffen ist die Reservierung einer Schlechtwetteralternative.

Für den zeitlichen Mehraufwand bei der Terminkoordination soll indes eine Pauschale in Höhe von 50 Euro erhoben werden. Ein Online-Traukalender soll künftig einen Überblick über die verfügbaren Termine bieten.