Die Balinger U23 ist zuletzt über den VfR Heilbronn „gestolpert“. Nun heißt es wieder aufzustehen, Schwäbisch Hall reist an. Foto: Kara

Am Samstag (15 Uhr) ist das Team von Philipp Wolf erneut daheim gefordert. Duha Dogan wird wie schon zuletzt im Tor stehen.

Das 0:2 gegen den VfR Heilbronn war für die Balinger Zweitvertretung in der Art und Weise bitter – erst in den letzten fünf Minuten fielen die beiden Gegentreffer. Die untere Tabellenhälfte, das lag nicht nur am Heilbronner Sieg, rückt immer näher zusammen.

 

So wittert auch der eigentlich abgeschriebene VfL Pfullingen nach drei Siegen in diesem Jahr wieder Morgenluft. „Das überrascht mich tatsächlich. Es zeigt aber wieder, dass im Fußball vieles möglich ist. Das macht den Abstiegskampf nochmals spannender. Die Verbandsliga war zu großen Teilen schon immer sehr ausgeglichen“, meint Philipp Wolf zur aktuellen Lage.

Ein starker Gegner

Mit seinem Team hat er das vergangene Spiele analysiert, nun geht der Blick nach vorne. Am Samstag geht es gegen Schwäbisch Hall. Punktemäßig könnte man mit einem Heimerfolg zum Gegner aufschließen. Wolf weiß: „Ich sehe sie von der Qualität her nicht im Abstiegskampf. An einem guten Tag können wir sie aber sicher ärgern, das ist unser Ziel.“

Die Hinspielbegegnung ging aus Sicht der Kreisstädter mit 0:3 verloren, wenngleich der Trainer meint: „Wir waren da auf jeden Fall nicht drei Tore schlechter. Sie sind eine physisch sehr starke Truppe.“

Gaiser könnte zurückkehren

Personell gibt es nicht allzu viele Veränderungen. Eventuell kann Paul Gaiser, der zuletzt längere Zeit krank war, wieder in den Kader stoßen. Ansonsten wird man wieder Verstärkungen von der 1. Mannschaft oder U19 bekommen. Durch die ständigen Personalrochaden leiden etwas die Automatismen. „Da sieht es bei anderen Verbandsligisten sicher anders aus. Aber wir sind eine Ausbildungsmannschaft, das wissen wir und kriegen wir auch hin“, so Wolf.

Die Lage im Tor

Während in der Vorrunde auf der Position des Torhüters viel gewechselt wurde, teilweise spielten Duha Dogan, Jannik Kübler und Louis Potye immer abwechselnd im Dreierwechsel, herrscht hier 2025 bisher Kontinuität. Dogan stand drei Mal im Kasten und wird dies auch am Samstag tun. „Beide haben ein ähnliches Niveau mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, da wollten wir uns in der Vorrunde nicht festlegen. Zudem sollte Louis einmal im Monat spielen, das ist aktuell wohl nicht vorgesehen. Jannik hat in der Vorbereitung krank und verletzt gefehlt, daher spielt jetzt im Moment Duha. Im April kann es dann aber durchaus mal wieder einen Wechsel geben“, gibt Wolf Einblicke in die Überlegungen für diese wichtige Position.