Das war es dann wohl für den SV Wittendorf. Nach der Niederlage gegen den SSC Tübingen wird das Team vermutlich den Gang in die Bezirksliga antreten müssen. Foto: Schleeh

Im drittletzten Heimspiel trifft der SV Wittendorf an diesem Wochenende auf den Tabellendritten aus Bösingen.

SV Wittendorf – VfB Bösingen (Sonntag, 15 Uhr) - Spätestens nach der 4:2-Niederlage unter der Woche beim SSC Tübingen darf die Mannschaft von der langen Furche langsam für die Bezirksliga planen.

Hauptverantwortlich für die Niederlage beim SSC waren die beiden erfahrenen Stürmer Dimitrios Katsaras und Markos Chatziliadis, die an fast allen Treffern der Tübinber beteiligt waren. Beim Führungstreffer des SSC verarbeitete Chatziliadis ein weites Zuspiel geschickt und Dimitrios Katsaras vollstreckte zur Tübinger Führung. Die Wittendorfer spielten beim Stand von 0:1 eine sehr gute Überzahlsituation nach einem Konter schlecht aus. So blieb es vor der Pause beim knappen Rückstand.

Nur noch Ergebniskosmetik

Nach der Pause mussten die Wittendorfer die nächste bittere Pille schlucken. Nach einem Seitenwechsel nahm Markus Klaiber den Kopf hoch und passte den Ball zum besser postierten Dimitrios Katsaras, der auf 2:0 erhöhte. Die Wittendorfer steckten weiter nicht auf, aber blieben nach vorne weiterhin glücklos und hinten zu anfällig. Der eingewechselte Tübinger Elias Bandel sorgte mit seinem Doppelpack kurz vor Ende der Partie für klare Verhältnisse. Die beiden Treffer von Wittendorfs Torjäger Christian Braun in den Schlussminuten blieben nur Ergebniskosmetik.

Letzten Strohhalm nicht genutzt

Die Wittendorfer haben den letzten Strohhalm, doch noch in den Kampf um den Ligaverbleib einzugreifen, nicht nutzen können. Nun gilt es, sich vor allem zu Hause mit den eigenen Fans in den verbleibenden drei Heimspielen wieder etwas zu versöhnen.

Der VfB Bösingen steht für Offensivspektakel und hat mit Nagold die meistern Tore in der Liga geschossen.

Ein Grund für den wohl unausweichlichen Abstieg dürfte die vor allem nach der Winterpause unerklärliche Heimschwäche der Wittendorfer gewesen sein. Nach der Winterpause hat der SV Wittendorf in sechs Heimspielen nur gegen den FC Gärtringen einen Punkte geholt und selbst dieses Unentschieden war eine gefühlte Niederlage.