Niklas Ahrens und die SG gewinnen zuhause. Foto: Thomas Hess

In der Landesliga fahren die Männer der SG Maulburg/Steinen und die HSG Dreiland Heimsiege ein.

Dabei machten es beide Teams unnötig spannend.

 

SG Maulburg/Steinen – HSG Nonnenweier/Ottenheim 28:27 (13:10). – Es war eine enge Angelegenheit: Bis zum Ende blieb es ein Spiel auf des Messers Schneide. Bis der umjubelte Heimsieg gegen den Tabellendritten feststand, mussten die Hausherren zittern – auch, weil sie sich in der Schlussphase mit unnötigen Zwei-Minuten-Strafen selbst dezimierten.

„Das war total unnötig“, befand Spielertrainer André Leuchtmann. „Am Ende war es aber verdient. Wir lagen nie in Rückstand“, so Leuchtmann. Sein Team bewies großen Kampfgeist und überstand beim Stand von 27:26 sogar eine doppelte Überzahl. Mit dem Tor von Niklas Ahrens 21 Sekunden vor Schluss zum 28:26 war die Entscheidung gefallen. In der ersten Halbzeit tat sich die SG im Angriff schwer. Leuchtmann wurde eng gedeckt, die linke Seite war abgeschnitten. „Unser Spiel war sehr rechtslastig, wir konnten keinen Druck erzeugen“, meinte er.

Dafür stand die Abwehr stabil: nur zehn Gegentreffer. „Das war richtig stark.“ Nach der Pause fand die SG im Angriff bessere Lösungen und baute den Vorsprung aus.

Tore für SG Maulburg/Steinen: Knoblich 8/7, Eichin 1, Bülow 4, Fandry 2, Leuchtmann 2, Winkelbeiner 2, Friedlmeier 2, Ahrens 4, Holzkamm 3

HSG Dreiland – HTV Meißenheim II 31:28 (16:11). – Fünfter Sieg in Folge: Derzeit läuft es rund bei den Landesliga-Herren der HSG. Allerdings war der Heimsieg keine Glanzleistung. Am Ende wurde es noch einmal eng, weil die Hausherren nachließen. Die HSG startete stark (4:0, 7:2, 11:4). „Dann haben wir den Faden verloren“, sagte Coach Markus Schönmüller.

Insgesamt blieb das Angriffsspiel zu behäbig. Der Vorsprung zur Pause war deutlich, doch danach plätscherte die Partie. Die HSG hielt den Gegner zunächst auf Abstand, ehe Meißenheim II kurz vor Schluss auf zwei Tore verkürzte. „Wir hatten das Spiel im Griff, haben aber in der Abwehr zu lasch agiert“, so Schönmüller, der auch viel durchwechselte und jungen Spielern Einsatzzeit gab. Am Ende stand der zehnte Saisonsieg. Als Tabellenfünfter beträgt der Rückstand auf Rang zwei nach Minuspunkten nur noch drei Zähler.

Tore für HSG Dreiland: Bosch 1, Hopp 1, Grether 3, Schönmüller 1, Knössel 5/3, Ruhlmann 1, Weber 5, Ludwig 9, Di Gesualdo 1, Lohrmann 1, Schamberger 3.