Die Bürgerbeteiligung zur Gestaltung der Altertumshalle im Stadtmuseum läuft. Es gibt bereits viele Ideen und weitere sind durchaus noch erwünscht.
Die Ideen zur Neugestaltung der Altertumshalle im Stadtmuseum sind vielfältig. Vom Markt der Möglichkeiten, was man in Rottweil alles so anschauen kann, über historische Krimidinner, bis hin zu Museumsnächten und mehr reichen die Bürgervorschläge, die am Samstag beim Beteiligungsworkshop im Stadtmuseum auf bunten Zetteln an die Stellwände gepinnt wurden.
Die Veranstaltung wurde bestens angenommen, viele diskutierten mit Museumsleiterin Martina Meyr und Museumsmitarbeitern über die denkbaren Gestaltungsmöglichkeiten für den großen Museumsraum im Erdgeschoss, denn das Stadtmuseum soll sich in den kommenden Jahren verändern – offener, barrierefreier und lebendiger werden.
Umgestaltet bist 2028
Bis zur Landesgartenschau soll die Altertumshalle im Erdgeschoss neugestaltet werden: als Ort der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders, an dem sich alle willkommen fühlen, so das Ziel.
Die Bürgerbeteiligung hat aber nichts mit der Gesamtneuausrichtung des Stadtmuseums zu tun, der Machbarkeitsstudie oder der Suche nach einem neuen Standort zu tun, weisen die Verantwortlichen hin, sondern ist ein Kleinprojekt, das vom Förderprogramm „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ unterstützt wird.
Ideen gefragt
Abgefragt wurde etwa, welche Veranstaltungsformate und Nutzungen gewünscht sind. Hier gab es Ideen von Kooperation mit Schulen, Besenwirtschaft an Fastnacht, Fotoecke, Museumsnacht, bis hin zu Lesungen und Konzerten.
Auch zur Frage, „was macht das Museum zu einem lebendigen Ort in der Stadt, und was lädt ein, immer wieder zu kommen“, gab es vielfältige Vorschläge. So könnte man eine Sitzgruppe mit Stühlen einrichten, das Gärtchen bekannter machen oder auch Toiletten schaffen.
Sammlung läuft
Besonders reich bestückt war die Tafel mit der Frage, welche Themen in der Altertumshalle künftig Platz finden sollen. Hier reichen die Vorschläge vom Turm, über Brücken, Hund, Hofgericht, Gesamtangebot, bis hin zu Ewigem Bund und Pulverherstellung.
Der große Zuspruch zeigt, wie wichtig den Rottweilern ihr Stadtmuseum ist. Wer noch Ideen hat, kann diese zu den Öffnungszeiten des Museums bis zum Ende des Weihnachtsmarktes, also bis zum 14. Dezember, an die Tafeln pinnen oder direkt das Gespräch mit Museumsleiterin Martina Meyr oder ihren Mitarbeitern suchen. Im Anschluss werden die Tafeln ausgewertet und das bestehende, interne Konzept zur Umgestaltung um die Ideen der Bürger erweitert.