Ehrungen beim Verein für Heimatgeschichte St. Georgen (von links): Erwin Epting, Norbert Engesser, die Geehrten Gudrun Haag und Roland Mangler sowie Till Münnich. Foto: Wolfgang Winkler

Das Programm des des Vereins für Heimatgeschichte St. Georgen reichte vom Mühlentag bis zu Vorträgen zu verschiedensten Themen.

Über ein ereignisreiches Jahr berichteten die Vorsitzenden Till Münnich, Norbert Engesser und Erwin Epting bei der Hauptversammlung des Vereins für Heimatgeschichte St. Georgen.

 

Rückblick Auf Interesse stießen der Vortrag von Clemens Tangerding und der wiederum erfolgreiche Deutsche Mühlentag an der Kobisenmühle mit Bewirtung und Führungen in der Mühle, heißt es in einer Mitteilung. Die Rundgänge „Klosterspuren“ von Till Münnich auch in Bereiche, die sonst nicht zugänglich sind, und zu den Werken des Künstlers Willi Dorn von Hansjörg Dorn-Baumgartner fanden ebenso Anklang.

Ein Erlebnis war der Jahresausflug zum Kloster Alpirsbach, die gekürzte Variante fand allgemein Zustimmung. Wolfgang Winkler berichtete zum Thema historische Alpenüberquerungen über den Bau und die Technik des Gotthard-Basistunnels.

Pfarrer i.R. Wilfried Frech stellte in seinem Vortrag eine Verbindung her zwischen der Bibel, Bäumen, Wasser und Steinen im Schwarzwald.

In Kobisenmühle stehen umfassende Reparaturen an

Die Jahrespublikation „Heimatbote“ war nachgefragt. Erwin Epting bat darum, dass die Mitglieder ihr Exemplar künftig in der „Geschichtstruhe“ abholen. Norbert Engesser berichtete über die Kobisenmühle, demnächst stehen umfassende Reparaturen an. Vorgestellt wurde Ursula Winkler als neue Leiterin der „Geschichtstruhe“. Christa Ketterer erwähnte in ihrem Bericht zu den Finanzen, dass sich ein kleines Plus ergeben hat.

Ausblick Das reichhaltige Jahresprogramm für 2026 präsentierte Erwin Epting. Es ist unter www.geschichtsverein-st-georgen.de veröffentlicht. Beim Umgang mit historischen Dingen seitens der Stadt wünscht man sich eine erhebliche Verbesserung. Als Beispiel nannte Till Münnich, dass die Stadt bedeutende Gegenstände aus der früheren Gewerbehalle entsorgen wollte und er diese gerade noch retten konnte.

Ehrungen Zudem zeichnete der Verein treue Mitglieder aus. Zehn Jahre im Verein sind Renate Böttcher und Gregor Bonse, für 50-jährige Mitgliedschaft wurden mit einer Urkunde Gudrun Haag und Roland Mangler geehrt.

Projektarbeit Ute Scholz und Gehard Mengesdorf berichteten die Projektgruppe „Das dritte Reich und wir“. Anhand vieler Präsentationen wurden der Zweck, die Arbeit, die bisherigen Ergebnisse und weitere Vorhaben anschaulich dargestellt. Informationen sind im Internet zu finden.