Neues Zuhause für besonderen Betreuungsbedarf: Der heilpädagogische Hort zieht in die Villinger Klosterringschule.
Ein Umzug, der neue Möglichkeiten eröffnet: Der heilpädagogische Hort ist jüngst in die Klosterringschule an der Bärengasse gezogen und bietet nun in unmittelbarer Schulumgebung eine zeitgemäße Betreuung für Kinder aus der Grundschule Steppach, der Bertholdschule und der Sprachheilschule.
Für den Hort wurde in der Klosterringschule ein eigener Bereich eingerichtet, der in zwei Räume aufgeteilt ist: Ein separater Hausaufgabenraum schafft konzentrierte Arbeitsbedingungen, während der großzügige Spielebereich vielfältige Bewegungs‑ und Rückzugsmöglichkeiten bietet.
Dort finden die Kinder unter anderem eine Ruhe-Ecke mit Matratzen, eine Bauecke mit großen Fahrzeugen und Spielfiguren, einen Tischkicker sowie Bastel‑ und Kreativarbeitsplätze. Das Mittagessen wird vor Ort ermöglicht.
Auf dem großen Pausenhof mischen sich die zehn Kinder des heilpädagogischen Horts mit den Schülerinnen und Schülern der Klosterringschule und profitieren so von gemeinsamer Pausenzeit und einem inklusiven Miteinander, zeigt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung auf.
Martina Grimm, Leiterin der Ganztagsbetreuung an der Klosterringschule, betont: „Die Kinder profitieren sehr vom Umzug in die Klosterringschule. Sie lernen voneinander, sind im schulischen Umfeld besser aufgehoben, und die Abläufe des heilpädagogischen Horts funktionieren Hand in Hand mit dem Ganztag der Schule.“
Drei erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen die Hortkinder und bieten speziell zugeschnittene Angebote, die den individuellen Bedarfen gerecht werden.
Die Betreuung findet von Montag bis Donnerstag von 11.45 bis 17 Uhr und freitags bis 15.45 Uhr statt.
Für die Anpassungen und den Umbau der Klosterringschule hat die Stadt Villingen‑Schwenningen ihren Angaben zufolge rund 50 000 Euro investiert.