Ein Mitarbeiter der Firma Melchior bemalt den Palmwedel des Heiligen Nepomuks vorsichtig mit Goldfarbe. Foto: Marschal

Die Statue an der Brücke über der Schlichem wurde restauriert. Eine Förderung dafür gab’s von der OEW.

Wie lange er schon über die Brücke in der Dorfmitte und die Schlichem wacht ist nicht bekannt. Es dürfte wenige Jahre nach dem schweren Hochwasser im Jahr 1975 gewesen sein, dass eine Statue des Heiligen Johannes Nepomuk, der als Brückenheiliger gilt, in der Dorfmitte aufgestellt wurde. Die Jahre haben ihre Spuren hinterlassen: Ein grauer Schleier hat sich über den hellen Sandstein gelegt, die Farbe am Ortswappen, das in den Sockel eingelassen ist, blätterte ab.

 

Sandstein abgebürstet

Seit Mittwoch erscheint Nepomuk in neuem Gewand: Am Dienstag und Mittwoch hat ein Mitarbeiter der Spezialfirma Melchior in Freudenweiler im Landkreis Ludwigsburg die Figur restauriert. Der Sandstein wurde vorsichtig gebürstet, Heiligenschein und der Palmwedel, den Nepomuk den Händen hält, wurden in Gold gefasst, das Ortswappen neu bemalt.

Für die Sanierung erhielt die Gemeinde laut Bürgermeister Hans Joachim Lippus eine Kulturförderung des Zweckverbands Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW). Knapp 4000 Euro kostete die Restaurierung.