Wegen ihres Berufes oder ihrer Funktion stehen sie in der Öffentlichkeit – die Promis der Zollernalb. Weihnachten aber wird ganz privat gefeiert. Was es am Heiligen Abend Feines zum Essen gibt, verraten Robin Mesarosch, Bonita Gupp, Silke Edele, Günther-Martin Pauli, Matti Flohr und Dietmar Dieter trotzdem.
Auf das Essen mit der Familie an Heiligabend freuen sich die meisten Menschen sehr. Dabei hat jede Familie ihre ganz eigenen Rituale und Essens-Traditionen.
Bei Matti Flohr, HBW-Coach, gibt es Raclette am Weihnachtsabend. „Das ist riesig für unsere Kinder (6, 9 und 11 Jahre), wenn sie mit den kleinen Pfännchen hantieren dürfen“, erzählt Flohr gutgelaunt. Das werde ein gemütlicher Abend, aber: „Wir trainieren am 25. Dezember direkt weiter, denn am 26. Dezember haben wir ein Spiel gegen den TV Großwallstadt.“ Die Handballer seien auch während der Weihnachtszeit im ganz normalen Arbeitsbetrieb. „Also sollte das Essen an Heiligabend nicht so sehr eskalieren“, fügt der Wahl-Roßwanger augenzwinkernd hinzu.
Die Mutter von Silke Edele, Bürgermeisterin von Weilen u.d.R., bereitet zum Fest immer eine besonders leckere Kalorienbombe zu. Silke Edele verrät: „Meine Mutter macht Kartoffelsalat nach ostpreußischer Art mit selbstgemachter Mayonnaise und ausgelassenem Speck. Dazu gibt’s Schweinelendchen im Speckmantel, Spätzle und Rahmsoße.“ Edele selbst könne den Kartoffelsalat nicht zubereiten. Die Kartoffelsalat-Tradition wird trotzdem weitergegeben: „Seit mein Sohn klein war – jetzt ist er 21 Jahre –, hilft er meiner Mutter beim Kartoffelsalat“, sagt Edele.
Beim Weihnachtsessen vertraut Landrat Günther-Martin Pauli „lieber auf die Kochkünste seiner ’Küchenchefin’“, wie er gesteht. „Würde ich kochen, gäbe es nur selbstgedrückte Spätzle oder Griesbrei.“ Mehr als das könne er – übrigens seit Studienzeiten – nicht kochen, schiebt der Geislinger augenzwinkernd hinterher.
„Was es bei uns zu essen gibt?“ Robin Mesarosch, SPD-Bundestagsmitglied, meint: „Zu viel!“ Er setze sich dafür ein, dass Knödel darunter sind und steuere sie je nach Aufgabenteilung auch selbst bei. „Mit meinem Cousin gönne ich mir jedes Weihnachten einen Wettbewerb, wer am meisten Knödel isst. Das ist vielleicht nicht besonders feierlich, aber einfach sehr, sehr gut“, meint er.
Auch Bonita Grupp, Mitglied der Geschäftsführung bei Trigema, verrät, was die Familie zu Weihnachten gern zusammen isst: „Bei uns gibt’s an Weihnachten Roastbeef, begleitet von cremiger Remouladensoße, Kartoffeln und frischem Salat.“ Zum Dessert komme das Lieblingsgericht ihres Vaters auf den Tisch: Schokoladen- und Vanilleeis, verfeinert mit unseren selbstgemachten Honig-Nüssen. „Während meine Mutter das Roastbeef zubereitet“, erzählt Bonita Grupp weiter, „widme ich mich mit meiner Leidenschaft für Süßes, der frischen Zubereitung von knusprigen Honig-Nüssen. Wir haben uns bewusst für ein einfaches Essen entschieden, um die gemeinsame Familienzeit nicht durch aufwendige Vorbereitungen zu schmälern.“
Und Dietmar Dieter, stellvertretender Vorsitzender des DRK Kreisverbands Zollernalb, erklärt: „An Heiligabend gibt’s bei uns grundsätzlich Raclette. Das Kochen findet damit direkt am Tisch statt, jeder – auch ich – bestückt seine Pfännchen natürlich selbst.“
So ein Raclette biete eine entspannte und flexible Möglichkeit, ein Essen in Gesellschaft zu genießen – seiner Meinung nach perfekt für den Heiligen Abend.“