Das hätte böse enden können. Ein beherzter Passant und die Feuerwehr haben am Mittwochmorgen bei einem Heckenbrand in Albstadt-Truchtelfingen Schlimmeres verhindert.
Bei den momentanen Außentemperaturen und der herrschenden Trockenheit nicht zu empfehlen: In der Truchtelfinger Adalbert-Stifter-Straße hatte eine Anwohnerin bei der Bekämpfung des Unkrauts in ihrem Vorgarten zum Abflammgerät gegriffen und war ihm mit Feuer zu Leibe gerückt.
Dieses griff umgehend auf die benachbarte Hecke über; das trockene Unterholz brannte alsbald lichterloh, und die Flammen schlugen so hoch, dass der Rollladen des nächstgelegenen Hausfensters zu schmoren begann, sich verformte und zu Boden fiel.
Glück im Glück: Der Zufall wollte, dass just in diesem Augenblick ein in der Nachbarschaft wohnender früherer Feuerwehrmann am Haus vorbeikam.
Der „fackelte“ buchstäblich nicht lange“, sondern schloss den Gartenschlauch an und schritt zum Löschangriff. Kurz darauf traf auch die um 9.09 Uhr alarmierte Feuerwehr ein und löschte Hecke und Rollladen ab.
Kontrolle mit der Wärmebildkamera
Die Wehrmänner begaben sich außerdem in Haus und inspizierten den Dachstuhl mit der Wärmebildkamera. Sie fanden zwar keine auffälligen Hitzenester, stellten aber doch einen spürbaren Temperaturanstieg unter der Ziegelabdeckung fest und behielten das Dach noch eine Weile im Auge.
Verletzt wurde niemand; die Höhe des Sachschadens stand am Mittwochvormittag noch nicht fest. Im Einsatz waren ein Löschzug der Feuerwehrabteilung Tailfingen und das Rote Kreuz Tailfingen.