Tamara Fausel und Martin Löffler bilden das Führungsduo der Hechinger Hudelgai-Bätscher. Foto: Hegele

Die Hudelgai-Bätscher haben sich zu ihrem Ball am Fasnetsfreitag, 13. Februar, illustre Gäste eingeladen – und hoffen auf ein gut gelauntes Hechinger Publikum.

Beinhart starten die Hudelgai-Bätscher am Fasnetsfreitag, 13. Februar, in ihren „Super-Bätscher-Ball“ – angelehnt an ihr aktuelles Motto „Super Mario“. Beinhart deshalb, weil den Fasnetsmusikern in der Stadthalle „Museum“ Werners Meister Röhrich seine Aufwartung macht. Wieso das? Ein Rohrbruch in der Halle liegt zwischen der Eröffnung des Balls… und dem folgenden Bühnenprogramm. Assistiert wird dem Meister von Klempner Super Mario, dem kleinen schnauzbärtigen Italiener. Ihr gemeinsames Scheitern ruft schließlich „Okko aus Marokko“, Sanitärfachkraft mit Wohn- und Firmensitz in Hechingen, auf den Plan. Treu an dessen Seite: „Museums“-Hausmeister (i.R.) Rolf Seifert. Und flugs heißt es: Ende gut, alles gut.

 

Ganz viel Musik

Damit steht einem Gelingen des Bätscher-Balls nichts mehr im Wege. Überhaupt stehen die Zeichen gut für einen tollen närrischen Abend, sehr gut sogar. Dass der auf einen Freitag, den 13., fällt, nehmen die Bätscher als gutes Omen. „Für uns“, sagen Narrenchef Martin Löffler und seine Vize Tamara Fausel, „ist dieses besondere Datum nicht negativ belegt“. Im Gegenteil. Wie Super Mario könne sich das hoffentlich zahlreiche Publikum auf goldene Schatz- (und Glücks-) Suche machen.

Derweil werden die Hechinger Fasnets- und Guggenmusiker aus den Reihen der Gugguba Hch und der Schnorchel-Huaschter den Närrinnen und Narren im Saal ganz gehörig den Marsch blasen. Die Gastgeber selbst natürlich auch! Da darf man sich auf uneingeschränkt beste musikalische Unterhaltung freuen. „Das ist unser Anspruch“, macht die Bätscher-Führung deutlich. Damit erklärt sich zugleich die Verpflichtung der „Zürigugge Lady Killers“. Die haben vor vielen Jahren schon einmal einen Bätscher-Ball gerockt. Und wie! Ihren Auftritt in Hechingen erneut möglich macht Bätscher-Ehrenpräsident Klaus – Schlappi – Jetter als Sponsor. Dafür ist ihm die Kapelle dankbar.

Für höchste Qualität stehen auch „Die Grafenberger“, eine Tanzkapelle, die keine Wünsche offenlässt und das Publikum mit ihrem Sound regelrecht auf die Tanzfläche „zerrt“. Genau das wollen die Hudelgai-Bätscher: Ihren Gästen einen unterhaltsamen Abend bieten, an dem sie nach Herzenslust schwofen können.

Fürs Auge gibt’s außerdem was: Die Bätscher-Urgesteine Schlappi und Vera haben ein „Special“ vorbereitet, darüber hinaus darf man sich auf einen Showtanz der Tanzgarde aus Stetten/Hechingen freuen. Und auch die „Flotten Hosen“ aus Stein werden über die „Museums“-Bühne fegen.

Was wünschen sich die Hudelgai-Bätscher für ihren Ball? „Eine volle Halle. Ein gut gelauntes Hechinger Publikum.“ Ergänzend ist es Martin Löffler und Tamara Fausel wichtig festzustellen: „Bei uns ist jeder willkommen, quer durch alle Generationen.“

Dabei wird auf ein friedliches Miteinander gehofft, denn – das wissen auch andere Veranstalter: „Es ist nicht einfach, Gastgeber zu sein.“

Da gelte es Jahr für Jahr mehr Hürden, bürokratischer wie finanzieller Natur, zu nehmen. Für einen kleinen Verein sei das kaum noch zu leisten. Die Hudelgai-Bätscher halten trotzdem an ihrem Ball (alle zwei Jahre im Wechsel mit den Zoller-Hexen) fest – „aus Liebe zur Fasnet!“

Mit Barbetrieb

Wie sich das „Museum“ der Narrenschar am Fasnetsfreitag präsentieren wird? Die Halle ist zum Teil bestuhlt (ebenso die Empore), im Foyer gibt es einen Barbetrieb.

Bewirtet werden die Besucherinnen und Besucher von den Bätschern selbst; fürs leibliche Wohl sorgt (mit Saitenwürstle, Chicken- und Veggie-Burgern, Fisch- und Käsweckle) der „Glufamichel“ als Caterer.

Vorverkauf

Karten
für den „Super-Bätscher-Ball“ im Vorverkauf gibt es zum Preis von 13 Euro im Bürocenter Pfauth in der Herrenackerstraße sowie bei Eventim. An der Abendkasse liegt der Eintrittspreis bei 15 Euro. Es gelten die üblichen Jugendschutzbestimmungen. Einlass in die Stadthalle „Museum“ ist am Fasnetsfreitag ab 19 Uhr; das Programm startet um 20 Uhr.