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Hechingen Zu wenig Unterschriften für Bürgerbegehren

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Gegen die Pläne für die Obertorplatzsanierung wird es keinen Bürgerentscheid geben. Die Tiefgaragengegner haben zu wenig Unterschriften zusammengetragen. Foto: Stopper

Hechingen - Es wird keinen Bürgerentscheid zur geplanten Tiefgarage auf dem Obertorplatz geben. Die Aktivisten haben zu wenig Unterschriften zusammengetragen.

"Wir haben unser Ziel nicht erreicht", räumte Katharina Furch gestern ganz offen ein. Sie war die Hauptinitiatorin der Aktion, an der sich auch Rainer Hahn und Iris Klaiber beteiligt hatten. Mindestens 1509 Unterschriften wären nötig gewesen, dann hätte sich der Gemeinderat mit der Frage befassen müssen, ob die Hechinger in einem Bürgerentscheid über die Zukunft des Obertorplatzes abstimmen sollen.

Es kamen aber nur 705 Stimmen zusammen, nicht einmal die Hälfte der notwendigen Zahl. Katharina Furch ging gestern trotzdem persönlich in das Hechinger Rathaus, wo der Erste Beigeordnete Klaus Conzelmann und Bereichsleiter Jochen Bangert auf sie warteten. "Ich bin sehr nett und korrekt empfangen worden", hebt sie hervor. Auch im Vorfeld der Unterschriftenaktion sei sie zuvorkommend über das Verfahren beraten worden.

"Für mich ist dieses Vorhaben jetzt abgeschlossen", betont Katharina Furch. Weitere Aktionen gegen die Tiefgaragenpläne werde es von ihrer Seite nicht geben. Immerhin hätten mehr als 700 Hechinger dokumentiert, dass sie anderer Meinung seien als die Stadtverwaltung: "Das war kein Schritt, der umsonst getan wurde." Katharina Furch hofft jetzt, dass die Unterschriftenaktion nicht umsonst war und vielleicht doch Auswirkungen auf die künftige Planung hat.

Und was passiert mit den Unterschriftenlisten? Weil die notwendige Zahl verfehlt wurde, gab Katharina Furch die Listen gar nicht im Rathaus ab. "Ich werde die Unterlagen sofort vernichten", kündigte sie gestern an. Immerhin stünden Namen und Adressen drauf, und mit so etwas müsse man gewissenhaft umgehen. Für sie wird das ein Abschluss sein, "denn dann widme ich mich wieder Dingen, die mir mehr entsprechen", sagte Katharina Furch.

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