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Hechingen Wie aus dem einfachen Pfarrer ein Professor wurde

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Karl Barth Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Hechingen. Im evangelischen Gemeindehaus wird vom 1. März bis 1. April eine Wanderausstellung zu Karl Barth gezeigt. Anlass ist sein Todestag, der sich zum 50. Mal jährt. Auf Schautafeln wird das Leben des protestantischen Theologen gezeigt. Zudem werden während der Ausstellungszeit drei Vorträge angeboten, teilt die evangelische Kirchengemeinde mit.

  Wer ist Karl Barth? Er wird 1886 in Basel geboren, sein Vater ist Pfarrer. 1911 tritt Barth eine Stelle als Pfarrer in dem Industriedorf Safenwil, Aargau, an. Neben seiner intensiven Predigttätigkeit bringt ihn seine Gemeindearbeit in engen Kontakt mit den Arbeitern der ortsansässigen Tuchindustrie. Ohne Promotion und Habilitation wird Barth 1921 auf einen Lehrstuhl für "Reformierte Theologie" an der Universität Göttingen berufen. Jedoch bleibt er Zeit seines Lebens Prediger. 1925 erhält er einen Ruf nach Münster. 1930 nimmt er einen Ruf an die Universität Bonn an. Weil er 1935 dort aus dem Dienst entlassen wird, wechselt er nach Basel, wo er bis zu seinem Tod lebt. In diesen Jahrzehnten wächst die "Kirchliche Dogmatik" zu einem Hauptwerk von fast 10 000 Seiten an und bleibt am Ende doch unvollendet. 1968 stirbt Karl Barth in seinem Haus in Basel.

  Die Vorträge Am Donnerstag, 5. März, wird ab 19.30 Uhr Professor Georg Plasger zum Thema referieren: "Karl Barths bleibende theologische Impulse". Plasgers Spezialgebiet ist Systematische Theologie an der Universität Siegen, und er ist Vorsitzender der Karl-Barth-Gesellschaft.

Am Donnerstag, 19. März, wird ab 19.30 Uhr Privatdozent Paul S. Peterson einen Vortrag zum Thema "Karl Barths erste theologische Positionierung" halten. Der Referent ist akademischer Mitarbeiter an den Universitäten Hohenheim und Tübingen. Er hat sich mit einer Arbeit über Barth habilitiert.

Am Donnerstag, 2. April, findet ab 19.30 Uhr der letzte Vortrag der Reihe mit Jürgen Kampmann statt. Sein Thema: "Karl Barths Wirken und dessen Bedeutung in der nationalsozialistischen Zeit". Kampmann ist Professor für Kirchenordnung und neue Kirchengeschichte an der Universität Tübingen.

  Öffnungszeiten Die Ausstellung ist im Evangelischen Gemeindehaus (Schloßackerstraße 88) während der Gemeindeveranstaltungen sowie vor den Vorträgen ab 18.30 Uhr geöffnet. Außerdem können mit Pfarrer Horst Jungbauer unter Telefon 07471/13150 Termine vereinbart werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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