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Hechingen Weiherstadion statt Olympia in Tokio

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Die Ulmer Stabhochspringerin Stefanie Dauber will am Samstag bei Jump & Fly in Hechingen hoch hinaus.Foto: Eitel Foto: Schwarzwälder Bote

Von Jürgen Renner

Beim Jump & Fly der LG Steinlach-Zollern am Samstag, 4. Juli, im Weiherstadion ist mit Stefanie Dauber eine Athletin vom SSV Ulm 1846 dabei, die bei der Heim-Europameisterschaft in Berlin 2018 am Start war.

Hechingen. Für die 32-jährige Stabhochspringerin ist es die erste Teilnahme in Hechingen. Bereits 2017 wollte sie an den Start gehen, war dann aber vor Ort wegen Knieschmerzen zum Zuschauen verdammt. Sie erinnert sich an eine gute Stimmung.

Diese wird es diesmal garantiert nicht geben, denn der Wettkampf wird ohne Zuschauer stattfinden, aber immerhin als Livestream im Internet übertragen. "Natürlich ist es schöner mit Publikum, aber beim Training gibt es auch keine Zuschauer. Es ist kein Beinbruch, man muss einfach das Beste daraus machen", nimmt es Dauber gelassen hin.

Am Sonntag war Dauber in Gräfeling am Start

Weil momentan alle größeren Wettkämpfe und auch internationale Meetings (die Weltranglistenpunkte werden bis 1. Dezember "eingefroren") sowie die Europameisterschaften in Paris abgesagt sind, ist Dauber über jeden Wettkampf froh. "Normalerweise hätte die Saison im Freien Ende April/Anfang Mai angefangen. Ich bin gut vorbereitet, aber muss jetzt erstmal wieder reinkommen." In Hechingen wird sie ihren zweiten Wettkampf im Freien in diesem Jahr – am Sonntag war sie in Gräfelfing bei München am Start – bestreiten, ein zweiter Platz steht bei den Deutsche Hallenmeisterschaften mit 4,30 Meter (ihre Bestleistung liegt bei 4,46 Metern am 7. Februar beim internationalen Hallenmeeting in Chemnitz) in diesem Jahr zu Buche.

Ebenfalls auf dem Silberrang landete sie vor zwei Jahren bei den Deutschen Meisterschaften, woraufhin sie an der Europameisterschaft in Berlin teilnahm und bei "Berlin fliegt" mit der Mannschaft des Deutschen Leichtathletikverbands beim Länderkampf auf dem Siegertreppchen stand.

Ihr großes Ziel wäre in diesem Jahr die Olympia-Teilnahme in Tokio gewesen, doch bekanntlich wurden die Spiele wegen Corona um ein Jahr verschoben. Die besten 30 sind dafür qualifiziert, sie nimmt Position 37 ein. Was allerdings nicht tragisch ist, denn jedes Land darf nur zwei Athleten zu Olympia schicken und Dauber hätte also trotzdem ihre Reisetasche für Japan packen können.

Ans Aufhören denkt die 32-Jährige noch nicht

Dann, 2021, wird Dauber während der Spiele 34 Jahre alt, ans Aufhören denkt sich jedoch noch nicht. "Ich mache das solange, wie es mir Spaß macht", sagt sie, die beim Ulmer Verein eine halbe Stelle in der Verwaltung und der Veranstaltungsmanagement hat.

Als Corona über die Welt hereinbrach, befand sich Dauber, die sich in ihrer Karriere schon zweimal das Kreuzband gerissen hatte, gerade mit der Nationalmannschaft im Trainingslager in Südafrika. "Das war alles etwas chaotisch", erinnert sich an den Rückflug nach Deutschland.

Dort angekommen, ging es für sie darum, ihre Grundathletik beizubehalten. Weil Sportstätten und auch Spielplätze bekanntlich geschlossen waren, wich sie unter anderem auch auf Parkplätze aus. "Und manche Übungen konnte ich auch daheim machen. Ich war ziemlich kreativ", blickt sie auf die schwierige Zeit des Shutdown zurück.

Jetzt hofft sie auf einen schönen Start in die verspätete Freiluftsaison, um schnell wieder ihre gewohnte Sicherheit zu bekommen.

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