Der Eichenprozessionsspinner: Die Härchen der Raupen verursachen zum Teil schwere allergische Reaktionen. Foto: Privat

Gefährliche Raupe in Wäldern im Stadtgebiet unterwegs. Härchen können allergischen Schock auslösen.

Hechingen - In den Wäldern in und um Hechingen ist wieder der Eichenprozessionsspinner unterwegs. Als kleiner Schmetterling absolut harmlos, sind es die Raupen, die für den Menschen unangenehm werden können. Die Raupen bevorzugt freistehende Eichen oder Eichen entlang von Wegrändern. Die Raupen sind zwei bis vier Zentimeter groß, behaart, und wandern in "Prozessionen" von einer zur nächsten Eiche. Darüber informiert die Stadt in einer Pressemitteilung.

Die Häarchen der Raupen können bei Kontakt mit der Haut eine allergische Reaktion auslösen, verbunden mit einem schmerzhaften Ausschlag, der über mehrere Tage andauert. In Einzelfällen können allergische Schockreaktionen ausgelöst werden.

Wichtig: Hunde an der Leine führen

Beim Zusammentreffen mit einer Eichenspinner-Prozession oder einem Gespinst ist also Abstand geboten. Rainer Wiesenberger, Sachgebietsleiter Forst und Natur bei der Stadt Hechingen, empfiehlt, "in entsprechenden Gebieten möglichst auf den Wegen bleiben, wo die Raupen gut zu sehen sind. Wichtig ist dort auch, Hunde anzuleinen, da auch diese gefährdet sind".

Bei akuten Symptomen sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Der Eichenprozessionsspinner trat früher nur in wärmeren Regionen im Rhein- und im Neckartal auf. Seit ungefähr 2010 ist er, wohl bedingt durch die Klimaerwärmung, regelmäßiger Gast in hiesigen Gefilden.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: