Referent ist Sebastian Hobrack. Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Kultur: Referent spricht über wichtige Grundidee des jüdischen Glaubens

Hechingen. Einen Online-Vortrag zu den Themen "Des Juden Katechismus ist sein Kalender:­ Schabbat und Jahreskreis im Judentum" veranstaltet die Initiative Hechinger Synagoge am Mittwoch, 24. Februar, Beginn ist um 19 Uhr. Als Referent tritt Sebastian Hobrack auf. Anlass für die Veranstaltung ist das Jubiläum 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Teilnehmer haben die Gelegenheit, Fragen zum jüdischen Leben heute zu stellen.

n Thema: Die wichtigsten Grundideen der jüdischen Religion kommen in dem Rhythmus zum Ausdruck, nach welchem sich die Lebenszeit gliedert. Da sind zunächst die Tagesgebete und der wöchentliche Ruhetag Schabbat, in denen der Mensch sich als Gottesschöpfung und seinen Auftrag in der Welt verstehen lernen soll. Darüber hinaus haben die Bibel, die jahrtausendelange Geschichte des Judentums und seine Verbundenheit mit Israel als Land einen Jahresrhythmus von Anlässen des Feierns und Gedenkens hervorgebracht, in welchen der Abend in der Alten Synagoge einen Einblick schaffen soll.

Vor allem soll Gelegenheit sein, mit dem Referenten selbst ins Gespräch zu kommen – darüber, was Judentum bedeutet und wie es ist, als Jude in Deutschland zu leben.

n Referent: Sebastian Hobrack (geboren 1972) wurde in Jerusalem, Berlin und Amsterdam ausgebildet und ist von Beruf Lehrer für die Schulfächer Jüdische Religion und Hebräisch. Seit 2016 ist er Mitglied der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs (www.irgw.de).

Die Veranstaltung ist außerdem Teil der "Woche der Brüderlichkeit" der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart.

n Anmeldung: Die Veranstaltung wird als Zoom-Meeting und per YouTube-Livestream stattfinden. Interessierte, die am Zoom-Meeting teilnehmen möchten, melden sich bis Mittwoch, 24. Februar, 12 Uhr per E-Mail bei vonbre men@gedenkstaettenver bund-gna.org an. Der Zugangslink wird rechtzeitig am Tag des Vortrags zugeschickt. Ohne Anmeldung kann man sich den Vortrag auch per Livestream auf dem YouTube-Kanal des Gedenkstättenverbunds Gäu-Neckar-Alb.

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