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Hechingen Viele Wünsche und Dringlichkeiten

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Das Haus der Lehrerwohnung (vorne) soll von außen saniert werden, auch das Dach der alten Schule (hinten) ist renovierungsbedürftig. Foto: Ullrich Foto: Schwarzwälder Bote

Kürze, eine reduzierte Tagesordnung, ein zielgerichteter Verlauf und viele Besucher waren die augenscheinlichsten Merkmale der ersten Sitzung des neuen Weilheimer Ortschaftsrates.

Hechingen-Weilheim. Die Sitzgelegenheiten drohten knapp zu werden, als der neue Ortsvorsteher Gerd Eberwein die zahlreichen Gäste im Weilheimer Rathaus begrüßte.

Gleich zu Beginn bat er um Entschuldigung dafür, dass drei der vorgesehen Punkte der Tagesordnung nicht behandelt werden könnten. Es handelte sich dabei um die Haushaltsmittelanmeldung für 2020, um die Erneuerung eines Empfehlungsbeschlusses vom 26. März und Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens "Berg II." Das Zusammentragen der Sachverhalte nehme mehr Zeit in Anspruch als geplant, meinte der neue Rathauschef.

Er wolle aber durch die Sichtung der Unterlagen und Fakten den Ratsmitgliedern genügend Zeit zur Vorbereitung geben und auch der Bevölkerung gegenüber Transparenz walten lassen. Es werde, so Eberwein, am Dienstag, 17. September, um 19.30 Uhr eine weitere Sitzung des Ortschaftsrates geben. Es erfolgte noch ein Hinweis auf ein Seminar für Kommunalrecht für neugewählte Gemeinde- und Ortschaftsräte.

Die Ergebnisse der Ortsbegehung ergaben einen Katalog an Wünschen und Dringlichkeiten. Bezüglich der Sanierungsarbeiten am Rathaus werde noch Einsicht in ein Gutachten genommen. Der Heizungs- und Technikraum im Bereich der Feuerwehr muss laut Aussage des Schornsteinfegers getrennt werden. Das alte Schulhaus bedarf einer Dachsanierung, wie auch die ehemalige Lehrerwohnung eine Außensanierung erfahren soll. Weitere Sanierungsmaßnahmen sind für die Kirchenmauer, die Hausener Straße und die Schrofen-Straße vorgesehen. Bei der Ortsbegehung im Juli überzeugten sich die Räte vom Baufortschritt in der Alemannenstraße, die jedoch nicht voll ausgebaut werden soll.

Auch die Turn- und Festhalle soll erneuert und ergänzt werden. Dies betreffe Stühle und Tische, Bestecke und Geschirr, Außenjalousien, die Kühlung, eine Neuanordnung des Kochblocks und Überprüfung/Austausch der Duschköpfe. Umfangreich gestalten werden sich auch die notwendigen Sanierungsarbeiten an der Urbanskapelle. Im Gespräch mit Grundstückeigentümern wurde der Rückschnitt von in die Straßen ragenden Büschen und Sträuchern besprochen. Im Bereich Kindergarten/Spielplatz soll eine Gehwegverlängerung vorgenommen werden. Eine umfangreiche Wunschliste des Kindergartens liegt vor.

Ein Bauplatz in "Berg I" wurde zurückgegeben

Das Gebiet "Berg II", über das wohl im Ort rege diskutiert wird, wurde in Augenschein genommen. Der damalige Beschluss soll nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung beraten und gegebenenfalls neu beschlossen werden. Ein Bauplatz im Baugebiet "Berg I" wurde zurückgegeben.

In der Bürgerfragestunde wurde angeregt, die Hecken am Friedhof, die zum Teil weit in die Gehwege hineinreichen, zurückzuschneiden. Des Weiteren wurde angefragt, in wie weit der Telekommunikationsdienstleister NeckarCom sein Netz ausbauen will.

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