Hat Luchs Tello das Reh bei Beuren gerissen? Vieles deutet daraufhin. Den endgültigen Beweis soll nun eine Fotofalle liefern. Foto: Schwarzwälder-Bote

Wildtier ist nochmals an Tatort zurückgekehrt. Hundebesitzer müssen keine Angst beim Gassi-Gehen haben.

Hechingen - Das Reh, das gerissen wurde, ist sehr wahrscheinlich Tello zum Opfer gefallen. Da sind sich Jagdpächter Franz Saile und Micha Herdtfelder, Wildtier-Ökologe und Luchsexperte von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt in Freiburg einig. Noch fehlt aber der Beweis dafür. Den soll nun eine Fotofalle liefern, die die Wildkatze identifizieren soll.

"Wir wissen, dass der Luchs mittlerweile nochmals an den Tatort zurückgekehrt ist", sagt Franz Saile. Doch das Bildmaterial ist noch nicht ausgewertet. Dies will der Jagdpächter zusammen mit den Ökologen aus Freiburg machen.

Nach dem Wilderer-Vorfall vor wenigen Tagen und dem erneuten Tod eines weiteren Rehs herrscht nun Unsicherheit bei vielen Tierbesitzern. Muss man jetzt Angst haben beim Gassi-Gehen? Nein, sagt Franz Saile. Ein Luchs sei sehr scheu und zudem nachtaktiv. "Tierbesitzer können also ohne Angst und wie immer in den Wald gehen."

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