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Hechingen Stereophone Klänge von der Empore

Von
Snya McGaffey und Richard Gonzalez Foto: Beyer Foto: Schwarzwälder Bote

Mit "Nachtigall, sie singt so schön" wurde die letzte Veranstaltung des Jahres in der Reihe "Musik in der Villa" beworben. Doch tatsächlich war es eine Neuauflage des "etwas anderen Weihnachtskonzerts" mit dem höchst agilen und klanglich ausdifferenzierten Posaunenensemble der Staatlichen Musikhochschule Trossingen.

Hechingen. Schon vor zwei Jahren fand das vorweihnachtliche Konzert außerordentlichen Anklang. Doch das zum Auftritt des "Blech Forest Ensemble" letzten Endes doch noch so viele Besucher kamen, war vor Beginn noch fraglich. Denn zeitgleich fand gegenüber im Museum das erste Konzert des Tübinger Ärzteorchesters unter neuer Leitung statt. Doch schon bald hatte Margret Kipp-Lenkeit vom Vorstand des Kulturvereins wieder gut lachen: Die Kirche war sehr gut besucht. So mancher Konzertgast kam nicht zum ersten Mal und wollte sich das Posaunenoktett nicht entgehen lassen.

"Christmas International" hieß der Titel des Konzerts, bei dem eigentlich kein Wunsch unerfüllt blieb. Zu Beginn besannen sich die Musiker unter den Augen ihrer Professoren Abbie Conant (künstlerische Leitung) und Gerhard Wolf (moderierte hier) sowie zusätzlich dem in Turin wirkenden Arrangeur und Hochschullehrer Joe Burnam auf die hohe Kunst des praktizierten Prinzips der Mehrchörigkeit.

Allein die Beschallung von der Orgelempore und vom Altar her sorgte für einen stereophonen Raumklang. Kein babylonisches Stimmengewirr, sondern fein geordnete Klangbewegungen in bis zu achtfach stimmversetzter Polyphonie.

Klänge von acht Zugposaunen bestimmten das Arrangement Burnams über Bruckners "Graduale –Os Justi". Mit der Aufführung von Werken aus verschiedenen Epochen bis ins 20. Jahrhundert boten die Musiker ein breites Spektrum.

"Hatta-Kch’huul-hammh ff" und "Binn-smörje-fööt-säht", so und ähnlich hörte sich der Vortrag "Was sagst Du??? – eine Skizze aus Babbel" von der Trossinger Hochschullehrerin Abbie Conant an. Die Mimik und Gestik beim Halten und Zeigen der Posaune hinzugenommen ließ aber deutlich werden, dass es sich hier um eine Vorlesung im Fach Instrumentenkunde handelte.

Das und manch anderes lockerte die Stimmung auf, wozu auch der Auftritt eines Gesangsduos zählte, das unbekümmerte Leichtigkeit vermittelte, so in der Manier von "On Broadway".

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