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Hechingen Start frei für die Altstadt-Archäologen

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Für den Laien ist nicht viel erkennbar, doch an der Grabungsstätte wurden altertümliche Mauerreste gefunden. Foto: Huger

Hechingen - Wie geht es weiter mit den Grabungen in der Raben- und Kaufhausstraße? Viel zu sehen gibt es bisher nicht. Aber es sind Keller und Fundamentreste vorhanden, die nun weiter freigesetzt werden.

Der Laie kann an der Grabungsstelle nicht erkennen, was dort gefunden wurde. Der größere Teil liegt wohl auch noch verborgen. Doch laut Landesdenkmalamt ist davon auszugehen, "dass die Keller mit Ausnahme des Gewölbes noch weitgehend erhalten sind", so eine Sprecherin. Auch Fundamentreste seien vorhanden – sowohl in der Raben- als auch in der Kaufhausstraße.

Nun haben weitere archäologische Grabungen begonnen. "Grundsätzlich wird dabei so vorgegangen, dass bis auf den anstehenden Boden gegraben wird, dass keine älteren Strukturen unter den modernen Auffüllungen übersehen werden", so die Auskunft des Denkmalamtes dazu. Moderne Oberflächen würden dabei maschinell entfernt, um so die kulturgeschichtlich relevanten Bereiche zu erfassen.

Bebauungsstrukturen sind Reste einer mittelalterlichen Siedlung

Es handle sich um eine "Rettungsgrabung". Reste der mittelalterlichen Siedlung sollen gefunden werden. Bisher fand man bereits einige "Bebauungsstrukturen" aus der Zeit vor dem 18. Jahrhundert. Bei den Funden handelt es sich wohl um Reste der Häuser, die 1723 einem Großbrand zum Opfer fielen.

Doch warum wurde überhaupt so lange pausiert? Dafür gibt es laut einer Pressesprecherin keinen besonderen Grund. Es war eben Sommer- und Urlaubszeit. Zudem sei im Hintergrund einiges zwischen Grabungsfirma und der Stadt besprochen worden.

Noch gibt es keine Auftragserteilung der Stadt zu Grabungen des Gebäudes am Marktplatz 3. Die zweiten Grabungen – in der Kaufhausstraße – können aber erst nach dem Abriss erfolgen. Denn es wird zum einen schlicht Platz für den Erdaushub benötigt, zum anderen auch Platz, um das Grabungsfeld zu erweitern. Die Abbruchgenehmigung wird wohl in den nächsten Tagen erteilt.

"Schön, dass es weitergeht", sagt Andreas Ermantraut, der als Berater für die EJL tätig ist, deren Großbauprojekt nach den Grabungen starten soll. 126 Parkplätze, über 500 Quadratmeter Wohnfläche, 1320 Quadratmeter Bürofläche sollen es werden.

Beim Bauantrag müsse die EJL "etwas nachjustieren". Aber bald müssten alle Fragen geklärt sein. Er rechne damit, dass die Abrissarbeiten des Gebäudes am Marktplatz 3 Mitte oder Ende Oktober beginnen.

Das Ziel ist, das Großbauprojekt bis Ende des nächsten Jahres fertigzustellen. Ein "großes Thema" werden wohl noch die Stromtrassen, die am Juz-Parkplatz entlanglaufen. Doch hier sei man schon in Gesprächen und es gehöre zu den Dingen, die parallel abgearbeitet werden.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Hechingen

Klaus Stopper

Fax: 07471 9874-21

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