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Hechingen Spielplatzcheck: Wo ist’s am besten?

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Für die Pflege der Spielplätze ist Otto Dieringer, stellvertretender Leiter des Betriebshofes, zuständig. Auch Betriebshof Heiko Ewert hat ein aufmerksames Auge auf diese städtischen Einrichtungen. Foto: Witte Foto: Schwarzwälder Bote

Für Hechinger Kinder gehören sie zu den wichtigsten Orten in der Stadt – Spielplätze. In Hechingen gibt es 33 davon, zusätzlich noch acht Bolzplätze und eine Skateanlage. In den folgenden Ausgaben werden einige davon unter die Lupe nehmen.

Hechingen. Für die Pflege der Spielplätze ist Otto Dieringer, stellvertretender Leiter des Betriebshofes, zuständig. Und da hat er einiges zu tun: "Die Rasen werden alle zwei Wochen gemäht und Reparaturen machen wir gleich, wenn welche anstehen." Die Unterhaltungskosten für die Hechinger Spielplätze betragen etwa 200 000 Euro pro Jahr.

Jeden Montag macht sich Dieringer auf zur Sichtkontrolle, auch der Müll wird eingesammelt. Einmal pro Vierteljahr steht eine operative Untersuchung an, bei der die Geräte auch auf ihre Funktionalität überprüft werden. Und einmal pro Jahr macht Dieringer eine Jahresinspektion: "Da schauen wir uns auch mal das Fundament der Geräte an." Er hat einen Lehrgang zum qualifizierten Spielplatzprüfer absolviert und ist somit berechtigt, die Spielplätze auf ihre Sicherheit zu prüfen.

Natürlich ist hier auch die Mitarbeit der Besucher gefragt. "Die Kinder sollten nicht mit Helmen klettern, so wie es auf den Schildern auch gekennzeichnet ist", mahnt Dieringer. Viele der Geräte hätten genormte Lücken, durch die ein Kindskörper samt Rumpf und Kopf durchpasse – mit Helm besteht die Gefahr für die Kleinen, hängen zu bleiben.

Auf den Schildern stehen die Verhaltensregeln und auch eine Notrufnummer

Wenn es um die Sicherheit beim Spielen geht, ist aber auch Eigenverantwortung gefragt: "Letztendlich müssen die Eltern einschätzen, auf welchem Gerät ihr Kind in welchem Alter schon herumklettern kann – das können die am besten einschätzen", ergänzt Heiko Ewert, Leiter des Betriebshofes.

In der Regel sind die Spielplätze übrigens für Kinder bis 14 Jahren gedacht und Hunde dürfen nicht mitgebracht werden. Auf den Schildern, die Spielplätze kennzeichnen, sind neben den üblichen Verhaltensregeln noch weitere wichtige Hinweise zu finden. So ist dort abzulesen, wie der Spielplatz heißt, und es steht dort die Notrufnummer – wichtige Angaben, wenn einmal etwas passiert.

Wenn Eltern auf den Spielplätzen Missstände, wie etwa herumliegende Glasscherben oder beschädigte Geräte auffallen, finden sie auf den Schildern auch die Telefonnummer des Betriebshofes. Gegen mutwillige Vermüllung ist es jedoch schwer, vorzugehen. So halten sich Jugendliche häufig auf dem Spielplatz in der Martinstraße auf und hinterlassen dort leere Bier- und Schnapsflaschen oder Zigarettenkippen.

"Wenn wir so etwas vermehrt feststellen, geben wir schon mal dem Ordnungsamt oder der Citystreife Bescheid", so Ewert – doch ob die Täter dann auf frischer Tat ertappt werden, sei eben ungewiss. "Wir versuchen in letzter Zeit, die Spielplätze auszuleuchten, das hemmt etwas davor, dort herumzulungern", ergänzt Dieringer.

Der Fachbereich Bau und Technik der Stadt Hechingen ist für die Planung der Anlagen zuständig. "Der Gemeinderat entscheidet, wo ein neuer Spielplatz entsteht – und dies immer bedarfsorientiert, etwa, wenn ein neues Wohnbaugebiet entsteht", sagt Fachbereichsleiterin Helga Monauni: "Oder wie etwa in der Hechingen, wenn innerstädtische Spielflächen nicht in ausreichender Quantität und Qualität vorhanden sind." So entstanden in den letzten Jahren etwa der Spielplatz Fürstengarten und auch ein neuer Spielplatz bei der Grundschule am Schloßberg.

Soll ein neuer Spielplatz entstehen, so plane die Stadt Hechingen in der Regel in Kombination mit externen Spielplatz-Fachplanern, so Monauni: "Spielplätze werden nach den Bedürfnissen und Anforderungen von Altersgruppen, etwa für Kleinkinder, Kinder oder Jugendliche ausgerichtet."

Neue Spielplätze seien derzeit in den zukünftigen Wohngebieten wie etwa Killberg vier in Hechingen, "Mittelwies im Stadtteil Bechtoldsweiler", oder "Wilden" im Stadtteil Schlatt angedacht.

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