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Hechingen Sperrmüll-Chaos unbürokratisch beseitigt

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Ein beachtlich großer wilder Sperrmüllhaufen hat sich in der Hechinger Stauffenbergstraße entwickelt. Das Landratsamt ließ ihn mittlerweile unbürokratisch beseitigen. Foto: Stopper

Hechingen - Sperrmüll: Für manche ist das ein Feiertag. Liegt irgendwo ein kleineres Häufchen alter Sachen rum, legt man sein altes Zeug einfach dazu. So passiert in der Stauffenbergstraße in Hechingen.

Im aktuellen Fall hatte eine treue Schwabo-Leserin in der Redaktion angerufen und sich beschwert. Über Wochen hinweg sei dort am Gehweg vor Wohnblocks ein Riesen-Sperrmüllhaufen entstanden, der mittlerweile Parkplätze und Gehweg versperre und hässlichem Getier Unterschlupf biete. Sie habe schon an Bürgermeister Philipp Hahn geschrieben.

Tatsächlich: Wie das Foto zeigt, war da buchstäblich einiges zusammengekommen. Die gute Nachricht: Am Montag wurde vom Abfallwirtschaftsamt des Landkreises der Haufen wieder abgeräumt. Hatte Hahn im Landratsamt Druck gemacht? Hatten die Anwohnerproteste geholfen? Im Nachhinein schwer zu sagen und im Grunde ja auch egal. Hauptsache das Problem ist gelöst.

Ursache für die Müll-Misere sei ein ganz normal angemeldeter Sperrmülltermin gewesen, erklärte auf Nachfrage unserer Zeitung Julia Pfaff von der Pressestelle des Landratsamts.

Waschmaschine und Fernseher als Problem

Allerdings seien dabei auch ein Fernseher und eine Waschmaschine bereitgestellt worden, "und das ist kein Sperrmüll und wurde deshalb nicht mitgenommen." Eigentlich hätte die Hausverwaltung des betreffenden Gebäudes diese Sachen wieder zurückräumen sollen. Passierte aber nicht, und so interpretierten offenbar Anwohner dort – drei große Wohnblocks grenzen hier an – die Situation als Einladung, alle Sperrmüllschleusen zu öffnen. Das wuchs und wuchs, im Landratsamt ahnte das aber niemand, weil der offizielle Sperrmüll ja bereits abgefahren wurde. Erst als Proteste laut wurden, schaute man sich die Misere an und räumte den Haufen dann auch gleich ab. Und weil die Behörde dazugelernt hat, wurden diesmal auch die Elektrogeräte mitgenommen. Nicht dass gleich wieder ein neuer Haufen entsteht.

"Die drei Gebäude betreuen drei verschiedene Hausverwaltungen, da herauszukriegen, wer zuständig wäre, war einfach zu kompliziert", erklärt Julia Pfaff. Deshalb habe man sich für die unbürokratische Vorgehensweise entschieden. Trotzdem gelte: Elektrogeräte sind kein Sperrmüll.

Jetzt ist wieder alles sauber. Aber das könne sich schnell wieder ändern, befürchtet die Anwohnerin, die unsere Zeitung informiert hat. "Eigentlich ist das bei jedem Sperrmüll so", erzählte sie. Aber künftig werde sie schneller auf einen solchen Zustand hinweisen.

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Klaus Stopper

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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